Der Pakt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Der Pakt (Begriffsklärung) aufgeführt.
Filmdaten
Deutscher Titel Der Pakt
Originaltitel The Covenant
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2006
Länge 97 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Renny Harlin
Drehbuch J. S. Cardone
Produktion J. S. Cardone
Musik tomandandy
Kamera Pierre Gill
Schnitt Nicolas De Toth
Besetzung

Der Pakt (The Covenant) ist ein US-amerikanischer Film von Regisseur Renny Harlin, gedreht im Jahr 2006.

Das Budget des Films belief sich auf ca. 20 Millionen US-Dollar. Er lief in den USA am 8. September 2006 an und spielte dort ca. 23 Millionen US-Dollar ein. Der Kinostart in Deutschland war der 21. Dezember 2006.

Handlung[Bearbeiten]

Im Jahr 1692 leben in der so genannten Ipswich-Kolonie in Massachusetts fünf Familien, die über magische Kräfte verfügen. Die Kräfte werden jeweils an den ältesten Sohn vererbt, der mit 13 Jahren erstmals die Kräfte nutzen kann und mit 18 Jahren aufsteigt und von da an die vollen Kräfte besitzt. Mit den Kräften ist so ziemlich alles möglich: schweben, zerstörte Scheiben reparieren, Menschen durch den Raum schleudern etc. Der Haken ist: Die Anwendung der Kräfte macht süchtig und je mehr man sie benutzt, umso schneller altert man. Die fünf Familien schließen daher einen Pakt: Die Kräfte sollen nicht missbraucht werden und niemandem soll davon berichtet werden.

Die Eliteschule Spencer Academy in Ipswich im Jahr 2006: Eine der Familien hat die Hexenverbrennungen von Ipswich nicht überlebt, die vier Söhne der verbliebenen Familien besuchen eben jene Schule. Caleb, Reid, Tyler und Pogue setzen ihre Kräfte selten ein, doch nachdem ein Mitschüler tot gefunden wird und Caleb fühlt, dass jemand die Kräfte einsetzt, beschuldigen sich die guten Freunde zunächst gegenseitig. Doch dann ist klar: Der neue Schüler Chase Collins scheint ebenfalls über die Kräfte zu verfügen. Wie sich nach Recherchen herausstellt, ist er der Nachfahre eines unehelichen Kindes der ausgestorben geglaubten fünften Ipswich-Familie.

Chase verflucht nicht nur Pogues Freundin und Calebs neue Freundin, sondern bringt auch Pogue ins Krankenhaus. Er offenbart Caleb, was er will: Da er süchtig nach der Anwendung der Kräfte ist und deshalb zu altern droht, möchte er, dass Caleb ihm am Tag, an dem dieser aufsteigt, seine Kräfte überlässt – Caleb würde dabei sterben. Ein Kampf scheint aussichtslos, da Chase bereits aufgestiegen ist und ihm sein Vater zudem seine Kräfte überlassen hat. Trotzdem stellt sich Caleb dem Kampf. Calebs Mutter überredet inzwischen seinen vierundvierzigjährigen Vater, der durch die übermäßige Anwendung der Kräfte extrem gealtert ist, seinem Sohn die Kräfte zu überlassen. Dies kommt gerade rechtzeitig, so dass Caleb Chase besiegen kann.

Kritiken[Bearbeiten]

„Diese Mischung aus Fantasy-Nonsens und Teenagercliquenfilm hat noch nicht einmal tolle Bilder, geschweige denn nennenswerte Darsteller. Alles wirkt zusammengeklaut und krude gemischt, Hauptsache die Teenies sehen sexy aus. Regisseur Renny Harlin hat schon viel bessere Filme gedreht - doch das ist lange her.“

prisma-online[1]

„Belangloses Pop-Märchen im MTV-Look, das weder seiner Geschichte noch seinen Figuren auch nur ansatzweise Interesse entgegenbringt.“

Filmlexikon von Kabel Eins[2]

„Eine blöde Story, pillepalle umgesetzt. Interessant ist einzig die Frage, warum Renny Harlin seine gestählten, selten vollständig bekleideten Darsteller so grotesk lüstern in Szene gesetzt hat. Bereitet er sich am Ende gar nicht auf TV-Serien, sondern auf die Regie von Werbespots für Duschgel vor?“

cinema[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. prisma-online
  2. kabeleins.de
  3. Cinema.de

Weblinks[Bearbeiten]