Dhammayangyi-Tempel

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21.1592594.871111111111Koordinaten: 21° 9′ 33″ N, 94° 52′ 16″ O

Karte: Myanmar
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Dhammayangyi-Tempel
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Myanmar
Gesamtansicht des Dhammayangyi-Tempels
Buddhas in der westlichen Vorhalle

Der Dhammayangyi-Tempel in Bagan wurde unter König Narathu um 1170 als Sühne für die Ermordung seines Vaters Alaungsithu gebaut und ähnelt in seiner Architektur stark dem Ananda-Tempel. Er liegt etwa einen Kilometer südöstlich von Alt-Bagan.

Der Tempelgrundriss entspricht einem griechischen Kreuz. Die Dachflächen und Terrassen auf dem zentralen einstöckigen Quader sind stark geneigt, so dass der Eindruck einer Pyramide entsteht. In den vier Haupthimmelsrichtungen sind Eingangshallen vorgebaut. Das Mauerwerk ist von bester Qualität. Der als grausam geltende Bauherr Narathu ließ, so berichtet die Legende, die Maurer hinrichten, wenn es ihm gelang, eine Nadel zwischen die Backsteine zu zwängen.

Der innere der beiden Umgänge ist vermauert. In der westlichen Vorhalle sitzen zwei Buddha-Statuen nebeneinander. Möglicherweise ist hier der historische Buddha Siddharta Gautama zusammen mit dem künftigen fünften Buddha Metteya dargestellt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dhammayangyi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  • Herbert Hertel, Jeannine Auboyer: Indien und Südostasien. Propyläen Kunstgeschichte Band 21, S. 312, Abb. 369. ISBN 3-549-05666-4.
  • Wilhelm Klein: Apa Guide Burma, Nelles Verlag, 1. Auflage München 1982, S. 222. ISBN 3-88618-991-0.
  • Markand, Petrich, Klinkmüller: Myanmar, Stefan Loose Travelhandbücher, 2. Auflage Berlin 2006, S. 230. ISBN 3-7701-6147-5.
  • Johanna Dittmar: Thailand und Burma, DuMont Kunstreiseführer, 3. Auflage Köln 1984, S. 316. ISBN 3-7701-1206-7.