Diabetes

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Diabetes (griechisch διαβήτης, altgriechische Aussprache diabḗtēs, „die Harnruhr“, von διαβαίνειν, diabaínein für „hindurchgehen“, „hindurchfließen“) steht für

  • Diabetes mellitus (auch Zuckerkrankheit), eine Gruppe von Stoffwechselerkrankungen, bei denen die Glukosekonzentration im Blut chronisch erhöht ist; entsprechend:
  • Diabetes insipidus, eine Krankheit, die durch vermehrte Urinausscheidung (Polyurie) und ein gesteigertes Durstgefühl (Polydipsie) charakterisiert wird
  • Diabetes renalis (auch Diabetes innocens, Diabetes innocuus oder Nierendiabetes), eine Störung der Nierenfunktion, die durch eine konstante Ausscheidung von Glukose im Urin bei nicht erhöhtem Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist
  • Amindiabetes, siehe Cystinose, ein vermehrtes Ausscheiden von Aminen über die Niere
  • Phosphatdiabetes (auch familiäre hypophosphatämische Rachitis, Vitamin-D-resistente Rachitis oder idiopathisches Debré-de-Toni-Fanconi-Syndrom), eine vererbte Störung der Phosphatrückresorption im proximalen Nierentubulus


Siehe auch:

 Wiktionary: Diabetes – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Diese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe.