Diffusionsflamme

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Verschiedene Flammentypen in Abhängigkeit von der Luftmenge, die das Luftventil passiert:
1 Ventil geschlossen (Diffusionsflamme)
2 Ventil zur Hälfte geöffnet
3 Ventil fast vollständig offen
4 Ventil voll geöffnet (Vormischflamme)

Unter Diffusionsflamme versteht man die Flamme eines Bunsenbrenners, die ohne Luftvormischung brennt. Der zur Verbrennung notwendige Sauerstoff – wie auch alle anderen Luftanteile – diffundieren über den Flammenrand in die Flamme hinein, weshalb die Flamme zum Flammenkern hin immer schlechter mit Sauerstoff versorgt wird. Im Kern verbrennt der Brennstoff deshalb nur zum Teil.

Diffusionsflammen werden wegen der hohen unverbrannten Anteile, die man am starken Rußen der Flammen erkennt, in der Technik nur noch als Zündflamme eingesetzt und im Alltag als Kerzenflamme. Frühere Ölöfen arbeiteten auch nach diesem Prinzip; dies ist allerdings technisch veraltet.

Teilbereiche[Bearbeiten]

Die Diffusionsflamme lässt sich in drei Teilbereiche einteilen:

  • Einen kalten Bereich am Beginn der Verbrennungsstrecke, das heißt im Bereich in der unmittelbaren Nähe des Gas- bzw. Ölaustritts. In diesem Bereich findet keine nennenswerte Reaktion statt, der Flammenkern besteht aus unverbranntem Gas bzw. Öl.
  • Der zweite Bereich wird leuchtend genannt, in ihm glüht der durch die Hitze des Flammensaumes vom Kohlenwasserstoff abgespaltenen Kohlenstoff mit gelber Farbe. Daher spricht man auch von einer Gelbflamme.
  • Der dritte Bereich ist der äußere, heiße Flammenrand, in dem sich die exotherme Verbrennungsreaktion zu Kohlendioxid und Wasserdampf abspielt.

Vormischflamme[Bearbeiten]

Das Gegenteil einer Diffusionsflamme wird auch als Vormischflamme bezeichnet. Hierbei wird dem Brennstoff bereits vorher der Sauerstoff zugemischt, wodurch die Verbrennung vollständiger und somit heißer ablaufen kann. Außerdem ist eine deutliche Zunahme der Geräuschentwicklung festzustellen.

Teilvormischflamme[Bearbeiten]

Zwischenarten der Diffusionsflamme und der Vormischflamme werden Teilvormischflammen genannt.