Discretionary Spending

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Discretionary Spending (dt.: Ermessensausgaben) ist eine Kategorie von Staatsausgaben, die eine Regierung aufgrund eines Ausgabengesetzes ausgeben kann.[1] Diese Ausgaben sind im Rahmen der Fiskalpolitik optional und stehen damit im Gegensatz zum Mandatory Spending, also verpflichtende Ausgaben, die durch separate Gesetze bedingt sind.[2] Etwa ein Drittel des Bundeshaushalts der Vereinigten Staaten fällt unter den Bereich des Discretionary Spending.[3]

In den Vereinigten Staaten bezieht sich Discretionary Spending auf Ausgaben, die jährlich durch den Kongress bewilligt werden. Normalerweise werden diese Ausgaben durch ein separates Gesetz autorisiert, welches als Appropriation Bill bezeichnet wird. Die Verwendung der bewilligten Mittel wird dabei im Appropriation Bill festgelegt. Ausgaben, die durch bereits existierende Gesetze als verpflichtend festgelegt wurden, werden als Mandatory Spending bezeichnet.

Im Jahr 2012 sah der Haushaltsplan der Vereinigten Staaten 1,3 Billionen US-Dollar für das Discretionary Spending vor, wobei das Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten mit 683 Milliarden US-Dollar den größten Anteil beanspruchte.[4]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  FY 2013 Budget of the United States Government. Analytical Perspectives, Budget Concepts, S. 137 (http://www.whitehouse.gov/sites/default/files/omb/budget/fy2013/assets/concepts.pdf, abgerufen am 5. Oktober 2013).
  2.  U.C. Mandal: Dictionary Of Public Administration. Sarup & Sons, 1. Januar 2007, ISBN 978-81-7625-784-8, S. 140 (http://books.google.com/books?id=Hs0xJORVIHwC&pg=PA140, abgerufen am 5. Oktober 2013).
  3. FEDERAL BUDGET GLOSSARY. National Priorities Project, abgerufen am 31. Oktober 2013.
  4. Fiscal Year 2013 Budget of the U.S. Government. United States Office of Management and Budget, abgerufen am 5. Oktober 2013.