Diskussion:Staudruckmaschine

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Pilotanlagen

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bitte können sie mir mitteilen wann das kraftwerk am wr.neustädterkanal in betreib geht; fahre sehr oft mit dem fahrrad vorbei, habe den generator aber noch nie laufen gesehen. besten dank. Vorstehenden unsignierten Beitrag von 194.152.183.71 vom 21:23, 30. Jul 2006 der im Artikel stand hierher verschoben.--Birger 15:36, 31. Jul 2006 (CEST)

Quellen für die entsprechende Mitteilung im Artikel finden sich hier: [1] [2]. Demzufolge ist die Anlage bereits seit dem Frühjahr 2006 im Betrieb. Falls die Anlage nicht funktioniert, wäre dies sicherlich interessant zu wissen. --Birger 15:40, 31. Jul 2006 (CEST)

Theorie der SDM

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Die SDM ist keineswegs ein ungeregeltes Wasserrad sondern eine Wasserdruckmaschine aehnlich der Wassersaeulenmaschine und hat daher einen relativ eigenartigen Wirkungsgradverlauf mit einem Maximum bei 0. Die Vom Erfinder angegebenen Wirkungsgrade koennen dabei bei Vollast nicht annaehernd erreicht werden. Warum kein Getriebe an die Pilotanlage in Wien angeschlossen wurde ist nach Modellversuchen klar; die Maschine bewegt sich ruckartig weil am Auslauf an der oberen einspringenden Ecke der schraegen Schaufeln keine Luft einstroemen kann und daher Wasser mit hochgezogen wird.

Quelle: Mueller G., Die Staudruckmaschine - tatsaechlich die innovativer Neuentwicklung, Wasserwirtschaft, 11/2006, 34-35. (nicht signierter Beitrag von 152.78.179.158 (Diskussion) )

Siehe dazu auch diesen Bericht von Gerald Müller. Der Bericht endet übrigens mit dem Fazit: Die sich aus der Theorie ergebenden Wirkungsgrade machen– auch wenn Strömungsverluste berücksichtigt werden, und unter Einbeziehung der oben genannten Vorteile - die Rotationswasserdruckmaschine zu einer nach Meinung des Verfassers interessanten Mschine mit Entwicklungspotential. Grüße, --Birger 22:57, 7. Nov. 2006 (CET)Beantworten

Laufverhalten des Staudruckmaschinen-Rades

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Anhand des verlinkten Videos vom Probebetrieb der Staudruckmaschine kann ich keine ruckartigen Bewegungen wie sie Herr Mueller beschrieben hat erkennen.

http://wicon.at/common/download.php?id=40&dir=downloads&prefix=-3&ext=mpg


Auf neuen Veröffentlichungen, wie in der Ausgabe der Sonnenzeitung 2+3/06 (S.30/31 "Auf in ein neues Wasserkraftzeitalter?" von Klaus Faißner) ist die Staudruckmaschine in Pfaffstätten mit Generator zu sehen. Scheinbar läuft die Stauddruckmaschine nun generatorgerecht; also ruckfrei.

Im dem Artikel ist auch ein interessante Feststellung, die im Praxisbetrieb vom Journalisten beobachtet wurde:

Eindeutige Zahlen: Bei einer hintereinander durchgeführten Leistungsablseung brachte es die Staudruckmaschine auf 17 Kilowatt (kW), eine unter denselben Bedingungen betriebene, ebenfalls im Wiener Neustätter Kanal befindliche und dem Stand der Technik entsprechende Turbine auf 15,5 kW.

Herr Mueller schreibt als Fazit seiner wissenschaftlichen Stellungnahme "Die Staudruckmaschine - eine kritische Stellungnahme": "... Die sich aus der Theorie ergebenden Wirkungsgrade machen– auch wenn Strömungsverluste berücksichtigt werden, und unter Einbeziehung der oben genannten Vorteile - die Rotationswasserdruckmaschine zu einer nach Meinung des Verfassers interessanten Mschine mit Entwicklungspotential."

Entwicklungspotential ist immer gut. Für mich stellt sich nur die Frage, ob die Theorie, die Herr Mueller angewendet hat die richtige ist bzw. ob er die richtigen Schluesse zieht, wenn man nachlesen kann (Sonnenzeitung), dass die Messergebnisse im Praxistest ein völlig anderes Bild abgeben. Zudem fällt der Vergleich zur eine moderen Turbine auch besser aus. So groß kann das Entwicklungspotential dann doch nicht sein.

Messungen und Vergleich mit Turbine

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Bei Vergleichen sollte man doch auch die Randbedingungen hinzufuegen - hat die Turbine dieselbe Fallhoehe wie die SDM, wie gross war Wassermenge / Fallhoehe, welchem Anteil vom Entwurfsdurchfluss entspricht die Wassermenge? Ohne diese Angaben ist ein sinnvoller Vergleich (auch mit den angegebenen Wirkungsgraden) schlicht nicht moeglich. Es stellt sich zusaetzlich die Frage ob Journalisten technische Eigenschaften einer Maschine beurteilen koennen.

Die Theorie stimmt uebrigens - unter Einbeziehung von Verlustfaktoren - recht gut mit unseren Labormessungen ueberein, was auf ihre Richtigkeit / Anwendbarkeit hindeutet. Im Labor haben wir nicht die Geometrie wie in dem Video getestet, sondern die aeltere Geometrie wie sie auf den websites (z.B. http://www.staudruckmaschine.de/) dargestellt ist. Bei dieser Maschine wurde anscheinend nie ein Generator angeschlossen.

Es wuerde mich wirklich freuen wenn anstelle anekdotenhafter Einzelwerte auch einmal eine Messreihe mit genaueren Angaben veroeffentlicht wuerde.

mit freundlichen Gruessen

Dr Gerald Mueller

Eine genauere Inspektion des Videos zeigt einiges Interessantes: (1) Die Maschine scheint lastfrei zu laufen, (2) Die Bewegung ist nicht ganz regelmaessig; dies faellt wegen der langsamen Drehzahl kaum auf, (3) Das Wasser laeuft ohne Stau in die Maschine ein - in dieser Betriebsart wirkt nur das Eigengewicht des Wassers - es handelt sich also um ein mittelschlaechtiges Wasserrad (Einlauf etwa in Achshoehe), (4) Die Einstroemgeschwindigkeit ist sehr langsam, (5) Die Nabe wirkt nicht als Stau um den OW-Spiegel anzuheben.

Ich wuerde mir wuenschen dass wenn schon ein Video gezeigt wird, dieses tatsaechlichen Betrieb unter Last und nicht im Leerlauf zeigt.

Funktionsprinzipien

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Der Artikel weist eine ungewöhnliche Struktur und eine Reihe von Ungenauigkeiten auf und sollte daher grundlegend überarbeitet werden.

1. Die Erklärung einer Maschine sollte mit derselben selbst beginnen, nicht damit was diese Maschine NICHT ist.

2. Inhaltliche Ansprüche aus einem Patent sind keine Begründung für ein Funktionskonzept bzw. dessen Richtigkeit; Patente werden in der Regel heute nur dann überprüft wenn ein Einspruch stattfindet. Man kann auch heute sogar ein Patent für ein Perpetuum Mobile anmelden (hier erfolgt allerdings ein Regeleinspruch des Patentamtes). Der Anspruch eines ‚völlig neue(n) Verfahren(s) der Energiegewinnung’ ist somit unbegründet.

3. Das Funktionsprinzip wird nicht schlüssig erläutert; ein Impulsaustausch bzw. eine Nutzung der Strömungsnenergie z.B. kann nur stattfinden wenn das Wasser schneller in die Maschine eintritt als diese sich bewegt – dies kann aber aufgrund der Stauhaltung (hoher Wasserstand oberstrom, Maschine verschliesst den Durchfluss ‚bis auf einen schmalen Spalt’, das Wasser muss also beschleunigt werden um in die Maschine eintreten zu können) ausgeschlossen werden.

4. Die Nutzung der Nabe als Stauhaltung wurde schon von Zuppinger 1849 vorgeschlagen (z.B. Brockhaus 1903) und kann somit nicht als neuartig bezeichnet werden.

Ich würde mir doch in einem solchen Artikel eine genauere technische Beschreibung einschliesslich der Funktionsprinzipien wünschen, und nicht eine kaum durch Fakten oder technische Details (Querschnitt, Wirkungsgrad, Durchfluss) getrübte Wiederholung der website des Erfinders.

Hallo Herr Müller, danke für Ihre Hinweise. Zu 1. und 2. möchte ich auf die Bearbeitungsgeschichte des Artikels hinweisen (dazu klicken Sie, nachdem Sie per Klick auf den Reiter "Artikel" auf die Artikelseite umgeschaltet haben, anschließend auf den Reiter "Versionen/Autoren"). Ein nicht angemeldeter Benutzer hat die von Ihnen kritisierten Änderungen vorgenommen. Ich habe inzwischen versucht, eine geeignetere Formulierung für die Einleitung zu finden. Zu 3.: Ihre Argumente kann ich nachvollziehen, würde mir jedoch wünschen, dass sich noch jemand an der Diskussion beteiligt, der deutlich macht, worauf Herr Brinnichs Auffassung beruht, dass die Staudruckmaschine die kinetische Energie des Wassers nutzen könne. Zu 4. Können Sie mir sagen, in welchem Artikel des Brockhaus diese Information auftaucht? Hatte Zuppinger bereits eine Regelung der Stauhöhe vorgeschlagen? Und schließlich: Leider sind nur wenige unabhängige Informationen über die Staudruckmaschine verfügbar. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie weitere Anregungen geben könnten, was am Artikel verbessert werden soll, oder weitere Quellen nennen könnten. Grüße, --Birger 02:29, 20. Jan. 2007 (CET)Beantworten

Rotationswasserdruckmaschine (RWDM) / Rotary Hydraulic Pressure Machine (RHPM)

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Hier einige Links zu weiterführenden Arbeiten aus Southampton:

Leider ist die Website http://www.hylow.eu/ zu dem Projekt z.Z. down (doch der Google-Cache hilft...). --Birger 04:58, 28. Feb. 2009 (CET)Beantworten