Elisabeth Reuter

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Lübecker Hafen

Elisabeth Reuter (* 21. September 1853 in Lübeck; † 7. Mai 1903 in Heidelberg) war eine deutsche Malerin.

Leben[Bearbeiten]

Elisabeth Reuter war eine Tochter des Lübecker Arztes Gottlob Reuter und seiner Frau Elise, geb. Trummer, einer Schwester von Emanuel Geibels Frau Ada. Sie studierte bei Max Kuhn und Julius Zimmermann in München[1] sowie bei August Schliekeran in Hamburg. Nach ihrer Rückkehr nach Lübeck wurde sie Zeichenlehrerin an der Privatschule von Frl. Detloff in der Fleischhauerstraße 72. 1881 ging sie für einige Zeit zur Weiterbildung zu Hermann Eschke nach Berlin und 1893 zu Gustav Adolf Schweitzer nach Düsseldorf. 1894/95 gab sie ihre Stelle als Zeichenlehrerin auf, um voll als freischaffende Künstlerin tätig zu sein. 1898 reiste sie nach Norwegen, und 1900 besuchte sie mit den Malerinnen Ida Giesecke und Else Ottens Sylt.

Der Lübecker Maler Werner Reuter (1902−1962) war ihr Neffe.

Werke[Bearbeiten]

Die Lübecker Kunsthandlung Nöhring bot auf der Nachlassausstellung 191 Ölgemälde und 131 Aquarelle an.

Veröffentlichung[Bearbeiten]

  • (posthum) Skizzen und Studien aus Lübeck. Lübeck: Bernhard Nöhring 1904 (Mappe mit 24 Bleistriftzeichungen in Kupfertiefdruck)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Elisabeth Reuter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dies geschah offenbar privat; sie ist nicht in der Matrikel-Datenbank der Akademie der Bildenden Künste München nachgewiesen.