Emperor
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| Emperor | |
|---|---|
Emperor (Ihsahn) beim Wacken Open Air 2006 |
|
| Gründung | 1991 |
| Auflösung | 2001 |
| Wiedervereinigung | 2005 |
| Genre | Black Metal |
| Website | http://www.emperorhorde.com |
| Gründungsmitglieder | |
| Schlagzeug, Gitarre | Tomas „Samoth“ Haugen |
| Gitarre, Gesang | Vegard „Ihsahn“ Tveitan |
| E-Bass | Håvard „Mortiis“ Ellefsen (bis 1992) |
| Aktuelle Besetzung | |
| Gitarre | Tomas „Samoth“ Haugen |
| E-Gitarre, Gesang, Bass, Keyboard | Vegard „Ihsahn“ Tveitan |
| Schlagzeug | Kai „Trym“ Mosaker (seit 1995) |
| Ehemalige Mitglieder | |
| Bass | Jonas Alver (1995–1998) |
| Bass | Terje „Tchort“ Schei (1993–1994) |
| Schlagzeug | Bård „Faust“ Eithun (1992–1993) |
Emperor (engl.: „Imperator“, „Kaiser“) ist eine einflussreiche Black-Metal-Band aus Norwegen. Sie wurde 1991 von Schlagzeuger Tomas „Samoth“ Thormodsæter Haugen, Gitarrist und Sänger Vegard „Ihsahn“ Sverre Tveitan und Bassist Haavard „Mortiis“ Elefsen gegründet.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Bandgeschichte
1992 veröffentlichte die Band eine Demo namens „Wrath of the Tyrant“. Ihre Popularität im Untergrund zog die Aufmerksamkeit des damals noch in den Kinderschuhen steckenden Plattenlabels „Candlelight“ auf sich. Nachdem sie dort einen Vertrag unterzeichnet hatten, stellten sie zunächst ihre Besetzung um: Samoth übernahm die Gitarre, Ihsahn den Gesang und Bard „Faust“ Eithun von der Band Thorns schloss sich der Band als Schlagzeuger an. Nach einer Split-CD mit Enslaved und zwei EPs veröffentlichten sie 1994 ihr vielgerühmtes Debütalbum „In the Nightside Eclipse“.
Wie in dem Buch „Lords of Chaos“ dokumentiert, wurde die Black-Metal-Szene im Herbst 1993 durch eine Reihe von Ereignissen erschüttert. Samoth wurde zu einer Gefängnisstrafe wegen Brandstiftung und Faust wegen Mordes an einem Homosexuellen verurteilt. Teile der Band behaupten, damals Mitglied in einem sogenannten „Inner Circle“, einer Art Geheimbund innerhalb der norwegischen Black-Metal-Szene gewesen zu sein.
Nach seiner Freilassung nahm Samoth die Arbeit wieder auf. Mit Trym Torson (alias Kai Johnny Mosaker) als Schlagzeuger nahmen sie Ende 1996 das Album „Anthems to the Welkin at Dusk“ auf. Mit wesentlich komplexeren und progressiveren Elementen erlangte die Band zahlreiche Erstplatzierungen in den „Album-des-Jahres“-Abstimmungen vieler Szenemagazine, beispielsweise im britischen „Terrorizer“ und im US-amerikanischen „Metal Maniacs“.
Als Trio nahm die Band 1999 ein mehr am Death Metal orientiertes Werk mit dem Namen „IX Equilibrium“ auf. Während Samoth und Trym ihre Vorliebe für diese Stilrichtung entdeckten, wandte sich Ihsahn den progressiveren Seiten der extremen Musik zu, was er in seinem Nebenprojekt Peccatum auslebte. Deshalb beschloss die Band nach der Veröffentlichung ihres größtenteils von Ihsahn komponierten letzten Albums „Prometheus: The Discipline of Fire And Demise“ im Jahre 2001, sich aufzulösen.
Im Herbst 2005 gab die Band bekannt sich im Sommer 2006 wieder für einige Konzerte zusammenzufinden, unter anderem als Headliner auf dem Wacken Open Air. Diese Ankündigung wurde von der Hörerschaft gemischt aufgenommen und führte zum Teil zu kontroversen Diskussionen. Das Konzert auf dem Wacken Open Air geriet zu einem Triumphzug für die Band.
Samoth und Trym spielen seit 1998 der Death-Metal-Band Zyklon, während Ihsahn seit 2006 zwei Soloalben veröffentlichte. Faust spielt seit 2005 bei Scum, Aborym und Blood Tsunami.
[Bearbeiten] Diskografie
[Bearbeiten] Demos
- 1992: Wrath of the Tyrant
[Bearbeiten] Alben
- 1994: In the Nightside Eclipse
- 1997: Anthems to the Welkin at Dusk
- 1999: IX Equilibrium
- 2001: Prometheus: The Discipline of Fire and Demise
- 2003: Scattered Ashes (Best-of)
[Bearbeiten] Andere Veröffentlichungen
- 1993: Emperor/Hordanes Land (Split mit Enslaved)
- 1994: As the Shadows Rise (7"-Single)
- 1997: Reverence (EP)
- 1999: Thorns vs. Emperor (Split-CD)
- 2000: Emperial Live Ceremony (Live-Album)
- 2000: Emperial Live Ceremony (VHS/DVD)
- 2001: Emperial Vinyl Presentation (Box-Set)
- 2009: Live Inferno (Doppel-Live-Album und DVD)
[Bearbeiten] Literatur
- Michael Moynihan, Didrik Soederlind: Lords of Chaos. Promedia, Zeltingen 2004, ISBN 3-93-687800-5
[Bearbeiten] Quellen
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Website der Band (englisch)
- Offizielle MySpace-Seite (englisch)
-
Commons: Emperor – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

