Europäische Zuckermarktordnung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen wichtige Informationen.

Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber kopiere bitte keine fremden Texte in diesen Artikel.

Die Europäische Zuckermarktordnung ist ein EU-Regelwerk aus Quoten, Zöllen und Subventionen zum Schutz der heimischen Produktion von Zucker in Form des Anbaus von Zuckerrüben. Sie soll amVorlage:Zukunft/In 3 Jahren 30. September 2017 auslaufen.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste einheitliche Zuckermarktordnung trat 1968 in Kraft. Dadurch entwickelte sich die Europäische Union, die bis dahin ein Nettoimporteur von Zucker gewesen ist, zu einem Exporteur von Zucker. Im Jahr 2005 hat die Welthandelsorganisation (WTO) durchgesetzt, dass der Export von Zucker aus der EU auf 1,4 Millionen Tonnen jährlich begrenzt ist. Gleichzeitig wurde eine Importfreigabe für die ärmsten Exportländer von Zucker bestimmt, um diese so bei ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Kritik[Bearbeiten]

Befürworter der Zuckermarktordnung nennen besonders den Erhalt der heimischen Arbeitsplätze im Zuckerrübenanbau sowie die Unabhängigkeit von ausländischen Produzenten als notwendige Gründe die heimische Produktion zu schützen. Die höhere Qualität des Rübenzuckers im Vergleich zum außerhalb der EU meist aus Zuckerrohr gewonnenen Zucker spricht aus Ansicht vieler Befürworter ebenfalls für die staatliche Regelung. Darüber hinaus werden zur Produktion von Zuckerrohr jährlich große Flächen Regenwald gerodet, was langfristige Schäden nach sich zieht.

Gegner der staatlichen Regelungen erwähnen oft ökonomische Nachteile, die aus der vergleichsweise teuren Herstellung innerhalb der EU resultieren (mit etwa 600 US-Dollar pro Tonne liegt der Preis rund dreimal höher als der Weltmarktpreis[2]). Ebenfalls genannt werden als negative Folgen von der Welthandelsorganisation die Diskriminierung ausländischer Hersteller und die Einschränkung des internationalen Wettbewerbs. Der Europäische Rechnungshof hat z. B. ermittelt, dass die Zuckermarktordnung zu einer zusätzlichen Belastung der EU-Verbraucher von mehr als 6 Milliarden Euro pro Jahr geführt hat.

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Ende-der-Zuckermarktordnung-Nordzucker-nimmt-es-sportlich-1188224.html
  2. http://www.wwf.de/themen/landwirtschaft/agrarpolitik/zucker/europaeische-marktordnung/printer.html

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Sebastian Schauff: Die Auswirkungen der EU Zuckermarktreform auf die wirtschaftliche Lage von Zuckerrüben anbauenden landwirtschaftlichen Betrieben in der Köln-Aachener Bucht, ISBN 3-638-90597-7.
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!