Explizit Einsam

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Explizit Einsam ist ein deutschsprachiges Musikprojekt aus dem Dark-Wave-Umfeld. Es wird der Neuen Deutschen Todeskunst zugerechnet.

Hintergrund

Die Gründung von Explizit Einsam erfolgte im April 1992. Komponist und Sänger des Projekts, das sich durch einen monoton rezitativen Sprechgesang in Kombination mit neo-klassischen sowie elektronischen Musikelementen auszeichnet, ist Andreas Ohle.

Inhaltlich befassen sich die Werke etwa mit der Erkenntnis der Sterblichkeit oder auch dem Leid der Existenz an sich. Das erste musikalische Produkt des Projekts war das im Dezember 1992 erschienene Demotape „Das Trauma“. Später schlossen sich die Veröffentlichungen weiterer Demotapes und CD-Rs an. Zu nennen sind dabei unter anderem „Das Elixier“ (1999) oder „Kelch der Trauer“ (2001). Hier rückte der sprachliche Inhalt deutlicher in den Vordergrund und die zunächst in einfacher Weise umgesetzten musikalischen Strukturen gewannen zunehmend an Komplexität.

Im Jahr 2001 erschienen zudem Titel aus dem Album „Kelch der Trauer“ auf einer Heft-CD des ASTAN-Magazins. Positive Resonanz darauf erfolgte beispielsweise durch eine Rezension im einschlägigen Zillo-Magazin aus dem Juni 2000. Im Februar 2004 veröffentlichte das Projekt schließlich sein Debüt-Album namens „Auf ewig“ beim Vertrieb SX Distribution. Infolgedessen erschienen Interviews mit der Band etwa in Zillo, Astan und Black. Es folgten Samplerbeiträge auf Compilations wie „Voices Of Darkness“, „Return To Light Vol. 1“, „Deathophobia VIII“, „Return To Light Vol. 2“ und weitere Heft-CD-Beiträge, unter anderem im ASTAN Nr. 30 und Dark Spy 3/05.

Das 2008er Album Reflexion:unendlich erschien im Selbstverlag. Die digitale Vermarktung erfolgt seit 2012 über youtunez.com. 2013 erschien das Online-Album Retrospektive[1]

Diskografie

  • 1992: Das Trauma (Demotape)
  • 1997: Erben des Vergessens (Eigenproduktion)
  • 1999: Das Elixier (Eigenproduktion)
  • 2001: Kelch der Trauer (Eigenproduktion)
  • 2004: Auf ewig (SX Distribution)
  • 2006: Siechend (Online-EP)
  • 2008: Reflexion:unendlich (Eigenproduktion)
  • 2012: Im Bann der Lethargie (Online-EP)
  • 2013: Retrospektive (Online-Album)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Interview mit Andreas Ohle. Dark Heart Magazine, abgerufen am 6. April 2010.