Felsted

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Felsted (deutsch Feldstedt) ist eine Gemeinde in der Region Syddanmark, Dänemark. 1970 wurde sie Teil der Kommune Lundtoft und geht mit dieser 2007 in der Kommune Apenrade auf.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Gemeindegebiet

Die Gemeinde Felsted hatte 2005 knapp 2400 Einwohner auf einer Fläche von 4616 Hektar. Nicht zuletzt aufgrund der lange dominerenden Gutsherrschaft sind die dörflichen Siedlungen recht klein geblieben, doch ist die Gemeinde vergleichsweise dicht besiedelt.

Im Norden grenzt Feldstedt an die Apenrader Förde, im Westen an Ensted und Kliplev, im Süden an Kværs und Gråsten-Adsbøl und im Osten an Varnæs.

[Bearbeiten] Geschichte

Als sich ab 1200 das Herzogtum Schleswig als eigenständiges Territorium herauskristallisierte und allmählich von der dänischen Königsmacht löste, lag Felsted in der Lundtoftharde des Ellumsyssels. Die älteste bekannte Form des Ortsnamens lautet Veddelsted.

Nachdem die Königsburg Seegaard (Kirchspielsgemeinde Kliplev), das bisherige Zentrum der Harde, in adelige Hände geraten war, kam auch der größte Teil der Gemeinde Felsted unter adelige Herrschaft. Im 18. Jahrhundert lösten sich die Meierhöfe Grüngrift und Kiding von Seegaard, ebenso Laygaard (Haupthof in der Gemeinde Kværs) mit einigen Besitzungen in Felsted. Im Norden des Kirchspiels liegt zudem das Gut Schobüllgaard, das seit dem Spätmittelalter von kurzen Ausnahmen abgesehen ein eigenständiges Adelsgut bildete. Der Rest der Lundtoftharde gehörte bis 1850 zum Amt Tondern. In Kirchen-, Schul- und Armensachen bildete die Gemeinde jedoch weiterhin eine Einheit. Bis ins 20. Jahrhundert hinein hatte Felsted den Pastor mit Ensted gemeinsam.

1850 wurde die Lundtoftharde dem Amt Apenrade unterstellt. 1853 wurde die Patrimonialjurisdiktion der Gutsherren abgeschafft, so dass Felsted vollständig der Lundtoftharde und dem Amt Apenrade unterstand. Nach der Eroberung Schleswigs durch Preußen kam Feldstedt zum Kreis Apenrade und wurde in die kleinen Landgemeinden Feldstedt, Tumbüll, Trasbüll (mit Kiding), Schweirup, Schobüllgaard (mit Feldstedtholz) und Gut Grüngrift aufgeteilt. Die Volksabstimmung 1920 brachte eine deutliche dänische Mehrheit. Ab dem 15. Juni 1920 bildete Felsted eine einheitliche Kirchspielsgemeinde im Amt Aabenraa, bis es 1970 Zentrum der ziemlich willkürlich gebildeten und wegen ihrer uneinheitlichen Form als Bananenkommune verspotteten Kommune Lundtoft wurde.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Verkehr

Wichtigste Verkehrverbindung ist die Fernstraße von Aabenraa nach Sønderborg, welche in nordwest-südöstlicher Richtung durch die Gemeinde führt. In Felsted zweigt von dieser eine lokal wichtige Straße nach Gråsten ab. Im Westen berührt die Flensburg-Aabenraaer Straße die Gemeinde, die auf den drei genannten Straßen auch gute Busverbindungen mit den Nachbarstädten hat.

[Bearbeiten] Bildung und Kultur

Felsted ist Sitz einer Dörfergemeinschaftsschule und einer deutschen Schule. Bis Ende 2006 befand sich das Rathaus der Kommune Lundtoft in Felsted.

[Bearbeiten] Weblinks


Koordinaten: 54°58' N, 09°31' O

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