Framegrabber

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Der Framegrabber oder Videograbber (zu deutsch etwa Bildfangschaltung) ist eine elektronische Schaltung, die zum Digitalisieren analoger Videosignale verwendet wird. Da mittlerweile fast alle Videokameras die Digitalisierung der Signale intern erledigen und nur noch digitale Videosignale ausgeben, verliert der Framegrabber zunehmend an Bedeutung in der Videotechnik. Digitale Framegrabber werden benutzt, um Kameras anzuschließen, die nicht über eine übliche Schnittstelle wie USB verfügen. Gewisse Framegrabber erlauben auch eine Vorverarbeitung der aufgenommenen Bilder.

[Bearbeiten] Aufbau

ISA-Framegrabber-Karte

Der Framegrabber besteht im Wesentlichen aus einem Analog-Digital-Wandler, dem ein Sample-and-Hold-Verstärker vorgeschaltet ist. Der Analog-Digital-Wandler ordnet einem bestimmten Spannungspegel am Signaleingang eine natürliche Zahl zu. So wird das Videosignal in eine Folge von Zahlen umgesetzt, die in einem Speicher (Random Access Memory) abgelegt werden. Zusätzliche Schaltkreise bestimmen die Zeitpunkte der Synchronisation am Bildanfang und an den Zeilenanfängen und rekonstruieren das Taktsignal für die Digitalisierung. Mit dieser Information können die Zahlenwerte zu einer Bildmatrix angeordnet werden, wie sie z.B. auf einem Computerbildschirm angezeigt werden kann. Eine technische Realisierung des Framegrabber findet sich in Form von PC-Steckkarten für den ISA- oder den PCI-Bus.

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