Frequenz-Relevanz-Analyse für Probleme

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Die Frequenz-Relevanz-Analyse für Probleme (FRAP) ist ein Instrument des Qualitätsmanagements. Sie dient zur Sortierung von auftretenden Problemklassen nach ihrer Häufigkeit und Wichtigkeit und ist eine Weiterentwicklung der Problem Detecting-Methode.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Einsatzfähigkeit

Die Frequenz-Relevanz-Analyse eignet sich gut für Dienstleistungen, die von den Kunden häufig und über einen längeren Zeitraum in Anspruch genommen werden.

[Bearbeiten] Durchführung

  1. Aufstellung einer Liste möglicher Probleme (z.B. mittels Critical Incident-Technik)
  2. Sortierung der Probleme in Gruppen (Problemklassen)
  3. Kundenbefragung (Wie häufig tritt das Problem auf und wie groß ist die Verärgerung darüber?)
  4. Auswertung

[Bearbeiten] Auswertung

Die Ergebnisse der Kundenbefragung werden in ein Diagramm eingetragen. Dabei dienen die Problemrelevanz (gering bis hoch) und die Problemfrequenz (selten bis häufig) als Achsen des Koordinatensystems (siehe auch Paretodiagramm).

[Bearbeiten] Literatur

  • Manfred Bruhn, Bernd Stauss (Hrsg.): Dienstleistungsqualität. Konzepte – Methoden – Erfahrungen. 3. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Gabler, Wiesbaden 2000, ISBN 3-409-33655-9 (Wissenschaft & Praxis).
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