Frieden von Stockholm

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Der Friede von Stockholm vom 21. Januarjul./ 1. Februar 1720greg. war ein Teilfrieden im Großen Nordischen Krieg. Er beendete den Krieg zwischen Preußen und Schweden. Preußen erhielt, gegen Zahlung von 2 Millionen Talern, Stettin, Vorpommern bis zur Peene, und die Inseln Usedom und Wollin. Diese Gebiete standen seit 1713, mit einer Unterbrechung im Jahr 1715 für Usedom, unter preußischer Besatzung. Dieser Frieden bedeutete für Preußen einen weiteren Schritt in Richtung deutsche Großmacht, während er für Schweden ein weiterer Rückschlag war. Der Machtverlust Schwedens an der Ostsee setzte sich weiter fort.

Literatur[Bearbeiten]

  • Curt Jany: Geschichte der Preußischen Armee vom 15. Jahrhundert bis 1914. Band 1: Von den Anfängen bis 1740. 2. ergänzte Auflage. Biblio-Verlag, Osnabrück 1967, S. 641.
  • Karl Ploetz: Auszug aus der Geschichte. 27. Auflage Ploetz-Verlag, Würzburg 1968, S. 918.
  • Dirk Schleinert: Die Geschichte der Insel Usedom. Hinstorff Verlag, Rostock 2005, ISBN 3-356-01081-6, S. 91.