Friedensprozess

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Der Begriff Friedensprozess ist erst seit der von Johan Galtung gesetzten Begrifflichkeit des „positiven Friedens“ entstanden. Denn inzwischen spricht man nicht mehr von dem Begriff „Frieden“ als Zustand, sondern mehr von einem Prozess. Dies hängt damit zusammen, dass nach der Definition des positiven Friedens eine Abwesenheit von struktureller, direkter und personeller Gewalt vorausgesetzt wird. Da diese Abwesenheit nur schwer umgesetzt werden kann, setzt man den positiven Friedensbegriff als utopisches Ziel eines Prozesses.

Wenn man vom traditionellen „negativen Frieden“ ausgeht, so versteht man darunter lediglich die Abwesenheit von Krieg, welche heute als Definition der aktuellen globalen, interdependenten Beziehungen nicht mehr ausreichend ist. Letztlich erklärt dies das Streben der Gesellschaft nach Abwesenheit von struktureller, personeller und direkter Gewalt. Besonders häufig gebraucht ist der Begriff zur Bezeichnung der Friedensbemühungen im Nahen Osten.