Gangolfsberg

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Berg in der Rhön. Für den Wuppertaler Ortsteil siehe Gangolfsberg (Wuppertal).
Gangolfsberg
Basaltprismenwand am Südosthang des Gangolfsbergs

Basaltprismenwand am Südosthang des Gangolfsbergs

Höhe 735,8 m ü. NHN [1]
Lage bei Oberelsbach; Landkreis Rhön-Grabfeld Bayern (Deutschland)
Gebirge Rhön
Koordinaten 50° 27′ 54″ N, 10° 5′ 11″ O50.46510.0865735.8Koordinaten: 50° 27′ 54″ N, 10° 5′ 11″ O
Gangolfsberg (Bayern)
Gangolfsberg
Normalweg vom Schweinfurter Haus

Der Gangolfsberg bei Oberelsbach im bayerischen Landkreis Rhön-Grabfeld ist ein 735,8 m ü. NHN[1] hoher Berg der Rhön. Er ist vor allem durch seine Basaltsäulen und -prismenwände bekannt.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Der Gangolfsberg erhebt sich im Naturpark Bayerische Rhön und im Biosphärenreservat Rhön. Sein Gipfel liegt 3,4 km südwestlich von Roth vor der Rhön, 4,6 km südwestlich von Stetten, 5 km westlich von Sondheim vor der Rhön, 3,6 km westnordwestlich von Urspringen, 3,7 km nordwestlich von Oberelsbach und 3,3 km nordnordöstlich von Ginolfs. Jenseits der 4,2 km (jeweils Luftlinie) entfernten bayerisch-hessischen Grenze, zu welcher die Landschaft aus Richtung des Gangolfsbergs ansteigt, liegt 7 km nordwestlich Wüstensachsen.

Etwa 2 km nordöstlich des Gipfels befindet sich die Rother Kuppe (710,6 m), 1,1 km ostsüdöstlich der Hohe Rodkopf (607,1 m), 1,5 km nordnordwestlich der Ilmenberg (787,1 m). Vorbei am Berg fließen die Els im Südwesten und der Zeeichenbolzenbach (Oberelsbachergraben) im Nordosten.

Naturräumliche Zuordnung[Bearbeiten]

Der Gangolfsberg gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Osthessisches Bergland (Nr. 35), in der Haupteinheit Hohe Rhön (354) und in der Untereinheit Zentrale Rhön (354.1) zum Naturraum Ostabfall der Langen Rhön (354.12).

Schutzgebiete[Bearbeiten]

Auf dem Gangolfsberg liegen Teile des Naturschutzgebiets Gangolfsberg (CDDA-Nr. 81711; 1952 ausgewiesen; 1,826 km² groß), des Landschaftsschutzgebiets Bayerische Rhön (CDDA-Nr. 396113; 959,8027 km²) und des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets Bayerische Rhön (FFH-Nr. 5526-371; 192,6059 km²).[1]

Sonstiges[Bearbeiten]

Auf dem Gangolfsberg befindet sich eine Wallanlage. Am Steilabfall des Südosthangs führt der Pfad an einer der besterhaltenen Basaltprismenwände der Rhön vorbei. Die Basaltsäulen stehen hier seit der zweiten Hebung der Rhön im ausgehenden Tertiär schräg bis waagerecht. Sogar die Wegbefestigung und Stufen bestehen aus Basaltprismen. Etwa 250 m südsüdwestlich des Gipfels befindet sich die Höhle Teufelskeller. Der Berg ist überwiegend mit Laub-Mischwald bedeckt. Rund 650 m östlich des Gipfels steht das Schweinfurter Haus (ca. 575 m).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gangolfsberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien