Grundlovsdag

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Grundlovsdag (auf Deutsch Tag des Grundgesetzes) ist der dänische Nationalfeiertag am 5. Juni. Er ist allerdings kein arbeitsfreier Feiertag. Zwischen 1891 und 1975 war der Grundlovsdag offiziell ein halber Feiertag. Trotzdem schließen viele Geschäfte und Behörden an diesem Tag ganz oder früher.[1]

Bereits nach der Einführung der dänischen Verfassung (Junigrundloven) am 5. Juni 1849 durch die Unterzeichnung von König Frederik VII. wurden an den Jahrestagen größere Versammlungen und Feste abgehalten. Die Verfassung von 1849 begründete die konstitutionelle Monarchie und ersetzte das absolutistische Königsgesetz von 1665.

Seit den 1870er Jahren wurde der Grundlovsdag zunehmend für parteipolitische Versammlungen genutzt, was bis heute der Fall ist. Jede politische Partei hält am Grundlovsdag eine oder mehrere Veranstaltungen ab.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Übersicht über verschiedene Bereiche (Dänisch)
  2. Historischer Überblick (Dänisch)