Gyakuzuki

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Gyakuzuki im Wettkampf (WM 2012)
Gyakuzuki jodan - Zenkutsudachi

Der Gyakuzuki [ˈgjakɯˌzɯkɪ] (jap. 逆突き, gyakuzuki) ist eine Angriffstechnik. Diese wird in vielen Budo-Disziplinen verwendet, z.B. im Karate oder Aikidō. Es handelt sich hierbei um eine Ausführungsform des Chokuzuki (gerader Fauststoß nach vorne).

Nach einem Schritt nach vorne (in die Stellung Zenkutsudachi oder Sanchindachi) wird wechselseitig zum jeweils vorderen Bein ein gerader Fauststoß nach vorne ausgeführt (Chūdan oder Jōdan), wobei die Hüfte mitgedreht wird bzw. die Hüftdrehung den Stoß unterstützt. Der Gyakuzuki ist das Gegenstück zum Oizuki, bei dem der Stoß in Bezug auf das vordere Bein gleichseitig ausgeführt wird.

Gebräuchlich sind auch die beiden Varianten, den Schritt und den Stoß gleichzeitig auszuführen oder den Stoß (ohne Schritt) durch ein gleichzeitiges Vorwärtsgleiten des gesamten Körpers und der Beine zu unterstützen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Werner Lind: Lexikon der Kampfkünste. China, Japan, Okinawa, Korea, Vietnam, Thailand, Burma, Indonesien, Indien, Mongolei, Philippinen, Taiwan u. a. Sportverlag, Berlin 1999, ISBN 3-328-00838-1, (Edition BSK).