Halbleitersequenzierung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Halbleitersequenzierung ist eine Methode zur DNA-Sequenzierung, bei der freiwerdende Protonen während der Replikation mit einem Halbleiter detektiert werden.[1] Wichtigstes Bauteil ist ein ionensensitiver Feldeffekttransistor. Der Name soll deutlich machen, dass keine photometrischen Verfahren zum Auslesen der Informationen verwendet werden wie etwa bei der Pyrosequenzierung und durch den Verbau integrierter Schaltkreise ähnlich wie bei Computerchips eine kontinuierliche Geschwindigkeitssteigerung und Kostensenkung durch verbesserte Fertigungstechniken zu erwarten ist (Mooresches Gesetz).[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hildegard Kaulen: Halbleitersequenzierung Der Espressoautomat der Genomforscher, FAZ.NET, 9. August 2011
  2.  Jonathan M. Rothberg u. a.: An integrated semiconductor device enabling non-optical genome sequencing. In: Nature. 475, Nr. 7356, 2011, S. 348–352, doi:10.1038/nature10242.