Halbsandwichkomplexe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Halbsandwichkomplexe versteht man im weiteren Sinn jene Metallocenverbindungen, die nur ein Cyclopentadienyl-System über π-Bindungen an ein zentrales Metallatom gebunden besitzen. Die Absättigung freier (Elektronen-)Valenzen erfolgt über Carbonylgruppen (z. B. Tricarbonyl(η5-cyclopentadienyl)mangan), Nitrosogruppen oder andere Heteroatome (z. B. Iod). Aufgrund ihrer Form werden diese Verbindungen auch als Klavierstuhl-Komplexe bezeichnet.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. M. Zeller, E. Lazich, A. D. Hunter: Dicarbonyl(η5-cyclopentadienyl)iodoiron(II), Acta Cryst., Sect. E, 2003, 59, m914–m915, doi:10.1107/S1600536803019950.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Piano stool compounds – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien