Hegesias

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Hegesias (auch Hegesias Peisithanatos) war ein hellenistisch geprägter Philosoph, der um 300 v. Chr. lebte und wesentlich die Schule der Kyrenaiker mitbestimmte und insbesondere in Alexandria (Ägypten) wirkte.

Als Kyrenaiker war Hegesias Hedonist. Als oberstes Handlungsprinzip nahm er an: Lust ist zu erstreben und Schmerz zu vermeiden. Das Leben aber, so Hegesias, enthalte nun aller Wahrscheinlichkeit nach mehr Schmerz als Lust. Der Tod jedoch enthalte weder Lust noch Schmerz. Daher sei der Tod besser als das Leben. In der Folge müsse der Weise sich selbst töten.[1]

Durch seine Vorträge in Alexandrien soll Hegesias viele Zuhörer zum Selbstmord veranlasst haben. Er erhielt den Beinamen "der zum Tod Überredende" (peisithanatos) und seine Reden wurden verboten.[2]

Seine Schrift Apokarteron (Selbstaushungerung) ist verschollen.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. http://journals.cambridge.org/action/displayAbstract?aid=71181
  2. Karl Vorländer: Geschichte der Philosophie, I. Die Philosophie des Altertums, 1903, Kapitel II.VII.2.
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