Hilfsluftpresser

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Der sogenannte Hilfsluftpresser wird auch Hilfskompressor (kurz Hiko) genannt. Er zählt zu den Hilfbetrieben einer Elektro-Lokomotive. Ein Hilfsluftpresser wird mit der Fahrzeugbatterie betrieben, um den Stromabnehmer heben und den Hauptschalter einlegen zu können. Er erzeugt in der Regel 8 bar Luftdruck. Meist sind die Hilfsluftpresser als Kolbenverdichter ausgeführt. Je nach Lokomotive erfolgt das Aufrüsten manuell oder automatisch. Beim manuellen Aufrüsten muss der Hiko separat eingeschaltet werden inkl. der zugehörigen Drucklufthähne, wohingegen beim automatischen Aufrüsten eine Betätigung des Tasters "Stromabnehmer heben" genügt, um den Hiko einzuschalten. Ein Rückschlagventil sorgt dafür, dass der Hilfsluftpresser keine Luft in die Hauptbehälter der Lokomotive leiten kann.

Nach dem erfolgreichen Aufrüstvorgang wird der Luftpresser der Lokomotive eingeschaltet, welcher mit Fahrstrom betrieben wird.