Honda NR
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Im Jahr 1991 stellte Honda mit der Honda NR das einzige Serienmotorrad mit Ovalkolben-Motor vor. Weltweit wurden 300 Stück des Supersportlers angeboten, der Preis betrug damals 100.000 DM.
Die Vorgeschichte begann im Jahr 1979 mit dem Grand Prix Modell NR500. Die Kolben in Form einer Arena ermöglichten acht Ventile und zwei Zündkerzen pro Zylinder, was zu einer besseren Brennraumausnützung führte. Trotz der beachtlichen 115 PS bei 17.500 U/min war sie der Konkurrenz mit den Zweitakt-Motoren unterlegen.
1987 - 8 Jahre später nahm Honda mit der weiterentwickelten NR750 am Langstreckenrennen in Le Mans teil. Mit fast 160 PS bei 15.500 U/min war sie ihrer Konkurrenz (ca. 130 PS) überlegen und erreichte damit den zweiten Startplatz. Im Rennen schied sie aufgrund eines Defekts aus, konnte aber die Überlegenheit des Konzepts demonstrieren. Kurz darauf wurden Ovalkolbenmotoren von der FIM verboten.
Der aus der NR750 entstandenen straßentauglichen Honda NR blieben in der Serienfertigung noch 125 PS bei 14.000 U/min, zudem kann bei einem Gewicht von 230 kg trotz ihres Codenamens RC40 eher von einem Sporttourer als von einer Rennmaschine geredet werden.

