Hydraulikbremse

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Hydraulikbremse an einem Fahrrad

Eine Hydraulikbremse bezeichnet eine Bremse, deren Kraftübertragung hydraulisch, das heißt über eine Flüssigkeit in einer Leitung, erfolgt. Diese Technik wird bei Kraftfahrzeugbremsen, aber auch immer häufiger bei Fahrradbremsen eingesetzt. Hydraulikbremsen überzeugen mit deutlich besseren Eigenschaften, als mechanisch betätigte Bremsen. So sind sie deutlich besser dosierbar und erzeugen eine höhere Bremskraft.

Als Hydraulikflüssigkeit kommt häufig speziell auf die Erfordernisse beim Einsatz in Bremsen abgestimmte und entsprechend genormte Bremsflüssigkeit zum Einsatz. Im Fahrradbereich werden auch Mineralöle eingesetzt.

Im KFZ- und Motorradbereich werden Scheibenbremsen mit hydraulische Betätigung eingesetzt. Trommelbremsen waren im KFZ-Bereich ebenfalls lange Standard. Im Fahrradbereich sind auch Felgenbremsen verbreitet. Hydraulisch betätigte Bremsen sind nicht als Feststellbremse geeignet, sofern sie nicht als Federspeicherbremse ausgeführt sind, da bei abgestellter oder ausgefallener Druckerzeugung kein permanenter Druckerhalt sichergestellt werden kann.

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Jan Trommelmans: Das Auto und seine Technik. 1. Auflage, Motorbuchverlag, Stuttgart, 1992, ISBN 3-613-01288-X