Im Netz der Spinne

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Filmdaten
Deutscher Titel Im Netz der Spinne
Originaltitel Along Came a Spider
Produktionsland Vereinigte Staaten, Deutschland, Kanada
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2001
Länge 104 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
JMK 14[1]
Stab
Regie Lee Tamahori
Drehbuch James Patterson,
Marc Moss
Produktion David Brown,
Joe Wizan
Musik Jerry Goldsmith
Kamera Matthew F. Leonetti
Schnitt Nicolas De Toth,
Neil Travis
Besetzung

Im Netz der Spinne (Originaltitel Along Came a Spider) ist die Verfilmung des Romans Morgen Kinder wird’s was geben von James Patterson. Es handelt sich nach … denn zum Küssen sind sie da um die zweite Verfilmung eines Bestsellers um den Kriminalpsychologen, prominenten Buchautoren und Polizisten Alex Cross von James Patterson.

Handlung[Bearbeiten]

Megan ist die junge Tochter des relativ unbekannten US-Senators Hank Rose. Sie besucht eine Eliteschule, in die auch der Sohn des russischen Präsidenten geht, mit dem sie befreundet ist. Eines Tages wird Megan während des Schulbesuchs von ihrem Lehrer Gary Soneji entführt. Er entfernt seine Maske und versteckt Megan auf einem Motorboot. Jezzie Flannigan, eine Agentin des Secret Service, welche zum Schutz von Megan engagiert wurde und für die Sicherheit während des Unterrichts zuständig ist, konnte mit ihrem Team die Entführung nicht verhindern.

Alex Cross, der sich wegen einer missglückten Lockvogel-Aktion vor einigen Monaten eigentlich aus dem aktiven Dienst zurückgezogen hat und immer noch von der Aktion beherrscht wird, wird gegen seinen Willen in diesen Fall hineingezogen. Gary Soneji nimmt mit Cross telefonisch Kontakt auf. Ihm geht es, wie sich im Laufe des Films herausstellt, nicht um Lösegeld, sondern um die Aufmerksamkeit der Medien und vor allem von Alex Cross, der als einer der besten Profiler gilt. Cross beschließt zur Lösung des Falles mit Flannigan zusammenzuarbeiten. Gemeinsam können sie Soneji daran hindern, seinen eigentlichen Plan durchzuführen: den Sohn des russischen Präsidenten, mit Hilfe seiner Mitschülerin Megan, zu entführen. Soneji ist davon besessen, ein Jahrhundertverbrechen zu begehen und so berühmt zu werden wie Bruno Richard Hauptmann, dem mutmaßlichen Entführer des Lindbergh-Babys. Doch Flannigan spielt falsch, Soneji ist nur ein Werkzeug für ihre Pläne. Ihr Komplize gibt sich als Soneji aus, fordert und bekommt Diamanten im Wert von 10 Millionen US-Dollar als Pfand für Megan.

Als Cross und Flannigan in Flannigans Wohnung sind, taucht plötzlich der bewaffnete Soneji auf und führt ein kurzes Gespräch mit den beiden. Dann überschlägt sich die Situation und Cross muss Soneji erschießen, nachdem dieser ihn und Flannigan angegriffen hatte. Damit ist zunächst die einzige Möglichkeit zu erfahren, wo Megan ist, zerstört. Das Mädchen bleibt weiterhin verschwunden. Cross hatte absichtlich von 12 Millionen Lösegeld gesprochen und Soneji hatte dazu nichts gesagt. Cross wird bewusst, dass die Lösegeldforderung nicht von Soneji stammte. Er kommt dadurch Flannigan und ihrem Partner auf die Spur, welche inzwischen Megan in ihrer Gewalt haben. Cross folgt Flannigan, die ihren Komplizen als Entführer dastehen lassen möchte, diesen tötet und dann auch Megan erschießen will. Letzteres kann Cross verhindern, indem er Flannigan erschießt. Cross bringt die kleine Megan zu ihren Eltern.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Komponist Jerry Goldsmith wurde mit einem Broadcast Music Incorporated Film Music Award ausgezeichnet.
  • Hauptdarsteller Morgan Freeman wurde in der Kategorie Outstanding Actor in a Motion Picture für den NAACP Image Award nominiert.

Hintergründe[Bearbeiten]

Die Produktion des Films kostete ca. 28 Millionen US-Dollar[2] und spielte weltweit etwa 105 Millionen US-Dollar[3] ein.

Gedreht wurde von Ende Februar bis Mai 2000 in Baltimore, Vancouver und Washington.[4][5] Der Schluss des Films wurde neu gedreht, da die erste Version beim Testpublikum nicht gut ankam.[6] In der dritten Patterson-Verfilmung aus dem Jahr 2012 übernahm nicht mehr Morgan Freeman, sondern Tyler Perry die Rolle des Ermittlers Alex Cross.[6] Die Szene der Lösegeldübergabe in der U-Bahn wurde dem Roman Roses Are Red entnommen.[6]

Textausgabe[Bearbeiten]

  • Patterson: Im Netz der Spinne. Übers. Dietlind Kaiser, Ullstein, Berlin 2001, ISBN 3548252524.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kennzeichnung der Jugendmedienkommission.
  2. JP’s Boxoffice
  3. http://www.boxofficemojo.com/movies/?id=alongcameaspider.htm
  4. IMDb Filming Dates
  5. http://www.imdb.com/title/tt0164334/locations
  6. a b c IMDb