Ingo Schmitt

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Ingo Schmitt (* 30. Juli 1957 in Berlin) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Er ist seit 2005 Vorsitzender der Landesgruppe Berlin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und war von Mai 2005 bis September 2008 Landesvorsitzender der CDU in Berlin. Von 1991 bis 1999 war er Staatssekretär im Land Berlin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1976 an der Waldoberschule in Berlin-Westend absolvierte Schmitt ein Studium der Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin, welches er 1983 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. Nach dem Referendariat legte er 1986 auch das zweite Staatsexamen ab. Er war von 1986 bis 1991 und ist erneut seit 1999 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.

[Bearbeiten] Partei

Schmitt trat 1975 in die CDU ein und gehört seit 1978 dem Vorstand des CDU-Kreisverbandes Berlin-Charlottenburg an, dessen Vorsitzender er von 1991 bis 2000 war. Seit 2000 ist er Vorsitzender des neugebildeten Kreisverbandes Charlottenburg-Wilmersdorf. Schmitt wurde 1997 zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt und war anschließend ab 2000 Generalsekretär der Berliner CDU. Von diesem Amt trat er im Juni 2001 zurück, nachdem er den damaligen Schulsenator Klaus Böger als „Politnutte“ bezeichnet hatte.[1] Ab 2003 war Schmitt Landesschatzmeister, bis er im Mai 2005 schließlich zum Landesvorsitzenden der CDU in Berlin gewählt wurde.

Im Laufe der Auseinandersetzung um die Führung der Berliner CDU mit dem Fraktionsvorsitzenden im Abgeordnetenhaus Friedbert Pflüger im Herbst 2008 trat er am 1.Oktober 2008 als Landesvorsitzender der CDU Berlin zurück.[2] Nachfolger wurde kommissarisch Joachim Zeller und am 18. November 2008 Frank Henkel gewählt. Henkel hatte schon am 11. September 2008 den Fraktionsvorsitz von Pflüger übernommen. Bei der Landesdelegiertenversammlung der CDU am 22. November 2008 unterlag Schmitt Stefanie Vogelsang bei der Wahl um den aussichtsreichen 3.Platz auf der Berliner Landesliste zur Wahl zum 17. Deutschen Bundestag.[3] Er muss nun das Direktmandat in seinem Bundestagswahlkreis Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf erringen um wieder in den Bundestag einzuziehen.

[Bearbeiten] Abgeordneter

Schmitt gehörte von 1981 bis 1991 dem Abgeordnetenhaus von Berlin und von 1999 bis 2005 dem Europäischen Parlament an.

Seit 2005 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages und hier Vorsitzender der Landesgruppe Berlin in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Ingo Schmitt ist über die Landesliste Berlin in den Bundestag eingezogen.

[Bearbeiten] Öffentliche Ämter

Schmitt war von 1991 bis 1996 Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Verkehr und Betriebe und von 1996 bis 1999 in der Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Berlin.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Berliner CDU-Generalsekretär Schmitt tritt zurück Spiegel Online, 23. Juli 2001
  2. Werner van Bebber und Sabine Beikler: Landeschef Ingo Schmitt tritt zurück. In: Der Tagesspiegel, 1.Oktober 2008
  3. Werner van Bebber: Aufstand der CDU-Basis - Schlappe für Ex-Parteichef. In: Der Tagesspiegel, 22. November 2008

[Bearbeiten] Weblinks

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