Instituto de Gestão do Património Arquitectónico e Arqueológico

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Das Instituto de Gestão do Património Arquitectónico e Arqueológico, Instituto Público (IGESPAR), deutsch „Institut zur Verwaltung des archäologischen und architektonischen Kulturerbes, Nationales Institut“, ist eine portugiesische Behörde. Sie nimmt die Aufgaben einer Denkmalbehörde wahr.

Im Rahmen eines Programmes zur Restrukturierung der zentralen Verwaltung des Staates (PRACE)[1] beschloss die Regierung unter Premierminister Sócrates die Zusammenführung der bisher für den Denkmalschutz zuständigen Behörde Instituto Português do Património Arquitectónico (IPPAR) mit dem Nationalen Archäologischen Institut (Instituto Português de Arqueologia, IPA) und Teilen der Generaldirektion der Nationaldenkmäler (Direcção-Geral dos Edifícios e Monumentos Nacionais, DEMN) zum neu gegründeten Instituto de Gestão do Património Arquitectónico e Arqueológico, IP.[2] Die Neustrukturierung erfolgte 2007/2008.

Laut Gesetz soll das IGESPAR „für die Verwaltung, den Schutz, die Konservierung und Wertschätzung der Güter verantwortlich sein, die durch ihre historische, künstlerische, landschaftliche, wissenschaftliche, soziale und technische Bedeutung einen Bestandteil des architektonischen und archäologischen Kulturerbes darstellen.“[2]

Im Zuge der Neustrukturierung der Denkmalfachaufgaben unterstehen dem IGESPAR unter anderem direkt die Portugiesische Nationalbibliothek (Biblioteca Nacional de Portugal), die Generaldirektion der Künste (Direcção-Geral dos Artes) und die Generalinspektion für Kulturelle Aktivitäten (Inspecção-Geral das Actividades Culturais), zudem wurden dem IGESPAR auch das Portugiesische Kinomuseum (A Cinemateca – Museum do Cinema, IP), das Kino- und Audivisionsinstitut (Instituto do Cinema e do Audiovisual, IP) und das Institut für Museen und Konservierung (Instituto dos Museus e da Conservação, IP) angegliedert.

Der Palácio Nacional da Ajuda ist Sitz des IGESPAR

Sitz des IGESPAR ist der Palácio Nacional da Ajuda, in dem auch bereits die Vorgängerbehörde IPPAR beheimatet war.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Decreto-lei Nr. 215/2006, 27. Oktober (pdf, 218 KB)
  2. a b Decreto-lei Nr. 96/2007, 29. März

Weblinks[Bearbeiten]