Jerkbaits

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Jerkbaits (von englisch to jerk = rucken und bait = Köder) sind Kunstköder zum Angeln. Durch Bewegungen der Angel imitieren sie dabei einen flüchtenden und angeschlagenen Beutefisch. Das Jerkbaitfischen ist eine Art des Spinnfischens.

Beschaffenheit[Bearbeiten]

Sie werden häufig aus Hartplastik hergestellt und sind meist zwischen 10 und 25 cm groß[1]. Jerkbaits gibt es als Diver (bewegt sich durch die Führung ruckartig auf und ab) und Glider (schwingt beim Einholen seitlich hin und her), sowohl in schwimmender und sinkender Version. Manche Jerkbaits sind, im Gegensatz zum Wobbler, mit einer kleinen biegsamen Metallschaufel am Hinterteil (Tauchschaufel) versehen, um damit die Tauchtiefe zu beeinflussen. Oftmals haben Jerkbaits keinen eigenen Köderlauf und müssen daher mit einer harten Rute geruckt werden.

Beute und Rute[Bearbeiten]

Die Hauptbeute beim "Jerken" in Europa ist der Hecht, ab und zu vergreifen sich auch große Barsche in den Köder. Jerkbaits werden an der Oberfläche geführt. Die Rute sollte zum Jerkbaitangeln kurz und hart sein. Es werden geflochtene Schnüre verwendet, weil diese einen besseren Kontakt zum Köder erlaubt. Der am häufigsten benutzte Rollentyp ist die Baitcasterrolle, eine kleine Multirolle.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.spinnfischen.info/koeder/jerkbaits.html