Kissing gate

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Funktionsprinzip. Schwarz: Zaun, orange: Korb, rot: Torelement

Ein kissing gate ist eine Torkonstruktion, die Fußgängern den Zugang zu einer Weide ermöglicht, aber das Großvieh zurückhält.

Ein kissing gate hat auf der einen Seite eine halbrunde, rechteckige oder trapezförmige Einfassung, den so genannten Korb. Der Korb ist so bemessen, dass ein Fußgänger hineinpasst, die Weidetiere jedoch nicht. Auf der gegenüberliegenden Seite findet sich ein zwischen den beiden Enden des Korbes schwenkbares Torelement. Der Name basiert darauf, dass der Torflügel mit seiner offenen Seite die beiden Anschläge jeweils nur berührt (Kuss = en.: kiss), ohne einzurasten.

Um das kissing gate zu durchqueren, betritt man den Korb, schwenkt dann das Tor zum gegenüberliegenden Anschlag und kann das kissing gate auf der anderen Seite verlassen.

Der Vorteil gegenüber einem Viehgatter besteht darin, dass das kissing gate für das Vieh in jedem Zustand unpassierbar ist, da die Tiere nicht in den Korb passen und sich damit auch nicht um das Torelement in Mittelstellung herumschlängeln können. Das kissing gate kann also nicht versehentlich offen gelassen werden.

Kissing gates sind vor allem in Großbritannien üblich. Sie sind in den British Standards erfasst: BS5709:2006: Gaps, Gates & Stiles ISBN 0-580-48107-7

Bilder[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kissing gates – Sammlung von Bildern, Videos und AudiodateienVorlage:Commonscat/Wartung/P 2 fehlt, P 1 ungleich Lemma