Kompression

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Kompression oder Komprimierung (als Adjektiv komprimiert; von lateinisch comprimere ‚zusammendrücken‘, PPP compressum ‚zusammengedrückt‘, ‚verdichtet‘) steht

  • in der Physik allgemein für eine elastische Verformung mit Abnahme des Volumens und Zunahme der Dichte, siehe Kompressionsmodul
  • in der Kraftfahrzeugtechnik für die Kolbenverdichtung beim Verbrennungsmotor, siehe Verdichtungsverhältnis
  • in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Bauwesen für die Bodenverdichtung
  • in der Notfallmedizin eine Maßnahme zur Blutstillung, siehe Kompresse
  • in der Therapeutik für das Zusammenpressen von Körpergewebe und (Blut-)Gefäßen, siehe Kompressionstherapie
  • in der Traumatologie die Quetschung von Körpergewebe, siehe Prellung
  • in der (Freudschen) Psychoanalyse für das Zusammenlegen oder Verdichten von Vorstellungen, Erinnerungen und Gedanken siehe Kompression (Psychologie)
  • in der Mathematik das Verdichtungskriterium zur Konvergenz von Reihen, siehe Cauchysches Verdichtungskriterium
  • in der Informatik die sparsamere Darstellung von Informationen, siehe Datenkompression
  • in der Elektronik die abfallende Verstärkung mit zunehmenden Eingangspegel, siehe Kompression (Pegel) – bei aktiven Elementen siehe Kompressionspunkt, bei Halbleiterelementen Sättigung (Elektronik)
  • in der Sprachphilosophie die Zurückführung einer Aussage auf eine kürzere und treffende Aussage, siehe Sachverhalt
  • in der Tontechnik für die Einschränkung der Dynamik eines Signals, siehe Kompressor (Signalverarbeitung)


Siehe auch:

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