Laserpolieren

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Das Laserpolieren ist ein Oberflächenveredlungsverfahren für metallische Werkstücken, Thermoplaste und Gläser.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Verfahren

Durch das Umschmelzen einer dünnen Randschicht (< 100 µm) mit Laserstrahlung erfolgt eine Glättung der Oberfläche infolge der Grenzflächenspannung. Dem Laserpolieren liegt ein grundlegend anderes Wirkprinzip (Umschmelzen) gegenüber konventionellen spanabtragenden Verfahren wie Schleif- und Polierverfahren zugrunde, bei dem kein Material abgetragen wird. Vergleichbar mit dem konventionellen Schleifen und Polieren stellt auch das Laserpolieren einen mehrstufigen Prozess dar. Das Makropolieren führt zunächst zu einer Glättung grober Oberflächenstrukturen, beispielsweise bei Fräsriefen oder Erodierstrukturen. Hierbei erstarrt die Oberfläche riss- und porenfrei aus der Schmelze, wodurch keine scharfkantigen Strukturen auf der Oberfläche zurückbleiben. Mit dem anschließenden Mikropolieren wird insbesondere die Mikrorauheit geglättet und somit der Glanzgrad erhöht.

[Bearbeiten] Projekt

Projektpartner des Fraunhofer ILT (Fraunhoferinstitut für Lasertechnik)[1] sind:

  • Maschinenfabrik Arnold GmbH & Co. KG, 88214 Ravensburg[2]
  • EdgeWave GmbH, 52146 Würselen[3]
  • S&F NC-Systemtechnik GbR, 52134 Herzogenrath[4]

Zur Zeit können mit dem Verfahren drei Sorten von Graugussen, Titan, Bronze und Kobalt-Chrom-Legierungen bearbeitet werden.[5]

[Bearbeiten] Branchen

Als mögliche Branchen kommen in Frage:

  • Werkzeug- und Vorrichtungsbau
  • Feinmechanik
  • Medizintechnik
  • Pharma-, Lebensmittel- und Biotechnologie
  • Triebwerksbau

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Fraunhofer ILT
  2. Maschinenfabrik Arnold
  3. EdgeWave GmbH
  4. S&F NC-Systemtechnik
  5. Werkstoffe
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