Leiqin

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Die Leiqin (chin.: leiqin, wörtlich übersetzt „donnerndes Instrument“ oder Leihu) ist ein Chinesisches Saiteninstrument, das mit einem Bogen gespielt wird.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Leiqin wurde in den 1920er Jahren von dem chinesischen Volkskünstler Wang Dianyu auf der Grundlage der Zhuihu entwickelt. Seit 1953 ist der offizielle Name des Instruments Leiqin.

Bau des Instruments[Bearbeiten]

Der metallene Klangkörper (Corpus) ist mit Schlangenhaut bedeckt. An dessen oberen Ende befindet sich ein kleiner Steg über den die zwei Saiten des Instruments zum bundlosen Griffbrett geführt werden. Es gibt zwei unterschiedlich große Typen der Leiqin: Die größere ist 110 cm lang und mit zwei Stahlsaiten bespannt, die kleinere von 90 cm Länge hat Saiten aus Seide.

Spielweise und Klang[Bearbeiten]

Der Spieler hält die Leiqin senkrecht oder fast senkrecht gegen seinen Oberschenkel während eine Hand den Bogen führt und die andere die Saiten gegen das Griffbrett drückt. Der Klang des Instruments, das sowohl solo als auch in einem Orchester gespielt wird, hat einen großen Tonumfang. Die Laiqin kann sehr laut gespielt werden und hat durch diese beiden Eigenschaften eine große, abwechslungsreiche Ausdruckskraft. Virtuosen des Instruments, wie zum Beispiel Yongzhi Zhang können Tierstimmen wie Tierheulen oder Vogelzwitschen imitieren, die menschliche Sprache und sogar Gesang der chinesischen Opern und verschiedene andere Instrumente nachahmen.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. Chinesische Countrymusic in: FAZ vom 9. Juni 2011, Seite 40