Mantarochen

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Mantarochen
Riesenmanta (Manta birostris)

Riesenmanta (Manta birostris)

Systematik
Rochen (Batoidea)
Ordnung: Myliobatiformes
Unterordnung: Stechrochenartige (Myliobatoidei)
Familie: Adlerrochen (Myliobatidae)
Unterfamilie: Teufelsrochen (Mobulinae)
Gattung: Mantarochen
Wissenschaftlicher Name
Manta
Bancroft, 1829
Videoaufnahme eines Mantarochen

Die Gattung der Mantarochen (Manta) gehört in der Familie der Adlerrochen (Myliobatidae) zur Unterfamilie der Teufelsrochen (Mobulinae). Sie kommt weltweit in tropischen und subtropischen Meeren in Küstennähe bis zu einer Tiefe von 150 Metern vor. Die Tiere können fünf bis neun Meter lang und drei Tonnen schwer werden. Beide Arten sind ovovivipar und für den Menschen harmlos.

Ein Manta muss täglich bis zu 14 Prozent seines Körpergewichtes an Plankton[1] und kleinen Fischen fressen.

Merkmale[Bearbeiten]

Mantarochen werden fünf bis neun Meter lang (einschließlich des Schwanzes). Sie sind damit die größten Rochen. Ihr breiter Kopf trägt zu beiden Seiten bewegliche, leicht herunterhängende und vorn abgerundete Kopfflossen, die dazu dienen, Plankton in das große Maul zu leiten. Ihr großes Maul ist endständig und für gewöhnlich nur im Unterkiefer mit kleinen Zähnen besetzt. Der Schwanz ist immer ohne Giftstachel. Die breiten Kiemenspalten stehen auf der Kopfunterseite relativ dicht beieinander und sind in einer geraden Reihe hintereinander angeordnet.

Verbreitung[Bearbeiten]

Mantas kommen in tropischen subtropischen Meeren vor. Seit 2006 stehen sie auf der Roten Liste.[2]

Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung Manta besteht aus zwei Arten [3]:

  • Gattung Manta Bancroft, 1829

Literatur[Bearbeiten]

  • Eschmeyer, Herald, Hamann: Pacific Coast Fishes, Peterson Field Guides, ISBN 0-395-33188-9
  • Kurt Fiedler: Lehrbuch der Speziellen Zoologie, Band II, Teil 2: Fische, Gustav Fischer Verlag Jena, 1991, ISBN 3-334-00339-6

Belege[Bearbeiten]

  1. Manta-Rochen – die Schimpansen der Meere. Abgerufen am 28. Juli 2012.
  2. Manta-Rochen – die Schimpansen der Meere. Abgerufen am 28. Juli 2012.
  3. Mantarochen auf Fishbase.org (englisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mantarochen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien