Martin Heinrich

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Martin Heinrich

Martin T. Heinrich (* 17. Oktober 1971 in Fallon, Nevada) ist ein US-amerikanischer Politiker. Vom 3. Januar 2009 bis zum 3. Januar 2013 vertrat er den ersten Wahlbezirk des Bundesstaates New Mexico im US-Repräsentantenhaus. Seit dem 3. Januar 2013 sitzt er für New Mexico im US-Senat.

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Martin Heinrich besuchte bis 1995 die University of Missouri in Columbia. Anschließend studierte er zwischen 2001 und 2002 das Ingenieurwesen an der University of New Mexico in Albuquerque. Danach war er Geschäftsführer der Cottonwood Gulch Foundation, einer nicht am Profit orientierten Stiftung mit dem Ziel, die Jugend auf die Natur und die Umwelt aufmerksam zu machen. Außerdem gründete Heinrich eine eigene Beraterfirma.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Heinrich ist Mitglied der Demokratischen Partei. Zwischen 2003 und 2007 gehörte er dem Stadtrat von Albuquerque an. Er setzte sich für eine Anhebung des Mindestlohns, die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Nutzung alternativer Energien wie Wind- und Solarkraft ein. Im Jahr 2006 war er Vorsitzender des Stadtrats. Bei der Kongresswahl 2008 setzte sich Heinrich für die Demokraten mit 55 Prozent der Stimmen gegen den Republikaner Darren White durch und löste Heather Wilson im US-Repräsentantenhaus ab, die sich erfolglos für den US-Senat beworben hatte. Heinrichs Wahlsieg entsprach dem nationalen Trend zugunsten der Demokraten, der in der Barack Obamas Wahl zum Präsidenten gipfelte. Ab 2009 war Martin Heinrich Abgeordneter im Kongress und wurde 2010 wiedergewählt. Er war Mitglied des Streitkräfteausschusses und des Ausschusses zur Verwaltung der Bodenschätze (Committee on Natural Resources).

Nachdem der langjährige US-Senator Jeff Bingaman bekanntgegeben hatte, 2012 nicht erneut zu kandidieren, gab Heinrich im Frühjahr 2011 bekannt, sich um Bingamans Nachfolge im US-Senat zu bewerben.[1] Bei der Wahl am 6. November 2012 konnte er sich gegen seine republikanische Vorgängerin im Repräsentantenhaus, Heather Wilson, durchsetzen und trat am 3. Januar 2013 sein neues Amt an.

Mit seiner Frau Julie hat Martin Heinrich zwei Kinder. Er lebt in Albuquerque.

Belege[Bearbeiten]

  1. Bekanntgabe der Kandidatur auf Heinrichs Wahlkampfseite

Weblinks[Bearbeiten]

  • Martin Heinrich im Biographical Directory of the United States Congress (englisch)