Maskulismus
Maskulismus bezeichnet eine politische Anschauung und eine Bewegung, die sich mit dem Verhältnis der Geschlechter beschäftigt, und die davon ausgeht, dass (auch) Männer diskriminiert werden, und dass diese Diskriminierung beseitigt werden muss.[1] Diese politische Strömung wird oft auch als Männerrechtsbewegung („men's rights movement“) bezeichnet. Die Begriffe „Maskulismus“ („masculism“) und „Maskulinismus“ („masculinism“) wurden 1978 zum ersten Mal aufgezeichnet.[2]
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Begriffsklärung
Der Ausdruck „Maskulinismus“ – der eigentlich die Überzeugung von männlicher Überlegenheit und Dominanz meint–[3][4][5] wird oftmals synonym gebraucht mit „Maskulismus“. Beide Begriffe sind im Diskurs der Männerrechtler üblich.[6] Eine eindeutige oder verbindliche Wortverwendung existiert bislang nicht.
Eine rezeptionsgeschichtlich wichtige Schrift der anti-feministischen Bewegung ist die Veröffentlichung von The Fraud of Feminism (deutsch: „Der Schwindel des Feminismus“) des britischen Marxisten Ernest Belfort Bax 1913.[7] Der Begriff „Maskulismus“ wurde gegen Ende des zwanzigsten Jahrhunderts im Kontext der sich ändernden Geschlechterrollen zunehmend verwendet, etwa im angelsächsischen Raum von dem Politiker und Autor Warren Farrell[8] oder im deutschsprachigen Raum von dem Medienwissenschaftler und Journalisten Arne Hoffmann[9] und dem Publizisten Michail A. Xenos.[10]
[Bearbeiten] Positionen des Maskulismus
Maskulisten kritisieren unter anderem die aus ihrer Sicht einseitige Gesetzgebung, deren selektive Auslegung und die Missachtung grundlegender Menschenrechte zu Lasten von Männern und Jungen. In vielen Lebensbereichen findet demnach eine systematische Benachteiligung von Männern statt.[11]
[Bearbeiten] Rechtliche und soziale Diskriminierung
Die Gesetzgebung berücksichtigt dieser Auffassung zufolge vorrangig die Anliegen von Frauen. Als Beispiele werden der US-amerikanische „Women, Infants, and Children Act“ (deutsch: Frauen-und-Kinder-Gesetz) oder der „Violence Against Women Act“ angeführt. Im Justizsystem gebe es eine kognitive Verzerrung, die zu mehr und längeren Gefängnisstrafen führe, wenn der Verurteilte ein Mann oder wenn das Opfer eine Frau sei.[12] Prozessvorschriften zum Schutz von Vergewaltigungsopfern erschwerten es männlichen Angeklagten zudem, sich gegen falsche Vergewaltigungsvorwürfe zu verteidigen.[13]
Es wird die Existenz geschlechtsspezifischer Straftatbestände kritisiert, die per Gesetz nur Männer als Täter vorsehen (StGB § 183).
[Bearbeiten] Gewalt
Während Gewalt gegen Frauen gesellschaftlich stigmatisiert sei, werde Gewalt gegen Männer allgemein akzeptiert. Zudem werde Männern beigebracht oder nahegelegt, gewalttätige Rollen einzunehmen. So seien etwa nur Männer zum Wehrdienst verpflichtet. Gewalt gegen Männer werde heruntergespielt oder ins Lächerliche gezogen. Bei gewalttätigen Konflikten gebe es für Frauen häufig eine generelle Unschuldsvermutung und Mitleid, während Männer härter bestraft würden, obwohl manche Studien gezeigt hätten, dass Frauen gewalttätiger als Männer seien.[14][15] Die Beschneidung weiblicher Genitalien werde scharf kritisiert, die rituelle Beschneidung von Knaben dagegen verharmlost.[16]
[Bearbeiten] Lohndiskriminierung
Eine Lohndiskriminierung zwischen den Geschlechtern wird bestritten. Dazu verweisen Männerrechtler auf Aussagen wie die der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände[17] und des Statistischen Bundesamtes:[18][19]
- „Aus dem geschlechterspezifischen Verdienstabstand kann nicht geschlossen werden, dass Frauen im gleichen Unternehmen für die gleiche Tätigkeit anders bezahlt werden als ihre männlichen Kollegen. Die Verdienstunterschiede zwischen Frauen und Männern lassen sich vielmehr durch Unterschiede in der männlichen und weiblichen Arbeitnehmerstruktur erklären. Diese sind beispielsweise gekennzeichnet durch Unterschiede im Anforderungsniveau, der Verteilung auf besser und schlechter bezahlte Wirtschaftszweige, der Größe der Unternehmen, der Zahl der Berufsjahre, der Dauer der Betriebszugehörigkeit und des Ausbildungsniveaus.“ – Destatis, 13. Juli 2006
- „Der Bruttostundenverdienst von Frauen lag nach den Ergebnissen der Verdienststrukturerhebung 2006 um 23% unter dem der Männer. Dies bedeutet nicht, dass Frauen im gleichen Unternehmen für die gleiche Tätigkeit 23% weniger verdienten. Die Ursachen für den Verdienstabstand sind vielfältig. Frauen und Männer unterscheiden sich in der Wahl ihrer Berufe, Branchen und in der Erwerbsbiografie. Diese Unterschiede sind in der Differenz von 23% enthalten. Dieser Verdienstunterschied wird daher auch unbereinigter Verdienstabstand oder englisch „unadjusted Gender Pay Gap“ genannt.“ - Destatis, 26. August 2008
[Bearbeiten] Falschbeschuldigung wegen Vergewaltigung
Anlässlich der Untersuchungshaft Jörg Kachelmanns und dem mehrmonatigen Prozess um eine mutmaßliche Vergewaltigung entstand eine intensive Diskussion wegen Falschbeschuldigungen in Zusammenhang mit Vergewaltigungsvorwürfen. Während von feministischer Seite eine Häufung derselben bestritten wurde und eine 2009 an der Londoner Metropolitan University erarbeitete europäische Vergleichsstudie davon ausging, dass es in Deutschland jährlich nur rund 3 Prozent Falschbezichtigungen gebe,[20] publizierten Männerrechtler Einschätzungen, die auf ein größeres Ausmaß des Problems hindeuteten. Eine Liste mit Fällen von Falschbeschuldigung versuchte die These zu widerlegen, dass Frauen bei Vergewaltigungsanzeigen so gut wie nie lögen. Auch wurde diskutiert, welche Konsequenzen eine Falschbeschuldigerin zu erwarten habe. Kritik richtete sich dagegen, dass in 40 % aller Sorgerechtsstreitigkeiten der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs erhoben werde, was regelmäßig dazu führe, dass Väter den Kontakt zu ihren Kindern verlören, obwohl sich 95 % der erhobenen Vorwürfe als falsch herausstellten.[21]
[Bearbeiten] Strömungen des Maskulismus
Die verschiedenen Strömungen des Maskulismus verfolgen keine einheitlichen Ziele. Den meisten Bestrebungen ist gemeinsam, dass die Rechte von Männern gestärkt und die beanstandeten Diskriminierungen abgebaut werden sollen. Es bestehen Parallelen zur Männerbewegung und zur Väterbewegung. Konservative Maskulisten beanspruchen mitunter eine Führungsrolle für Männer, was teilweise mit religiöser Überlieferung begründet wird.[22]
Liberale Maskulisten wie Warren Farrell unterstützen ausdrücklich die Idee von der Gleichwertigkeit der Geschlechter und betrachten die bestehenden Unterschiede als veränderbar. Der Maskulismus wird als komplementäre Bewegung zum Feminismus gesehen, wobei beide Bewegungen geschlechtliche Diskriminierung abbauen wollten. Der Feminismus wird daher nicht als Ganzes verworfen oder gar als feindliche Bewegung betrachtet, sondern in eine gemeinsame Vision einbezogen.[23] Farrell schrieb dazu, dass beide Geschlechter durch die „bisexistische“ Rollenverteilung der Vergangenheit behindert und unterdrückt worden seien.[8]
[Bearbeiten] Maskulismus im deutschsprachigen Raum
Im deutschsprachigen Raum findet sich maskulistisches Gedankengut in Büchern wie „Sind Frauen bessere Menschen?“ (2001), „Männerbeben“ (2007) und „Rettet unsere Söhne“ (2009) von Arne Hoffmann, der bis September 2009 auch den Blog „Genderama“ betrieb.[24] Der Publizist Michail A. Xenos veröffentlichte 2007 das feminismuskritische Buch „Medusa schenkt man keine Rosen“.
Der Schweizer Blog „Die Söhne von Perseus“ steht der antifeministischen IGAF nahe. In Deutschland betreibt Rainer Luka das seit 2001 bestehende WGvdL-Forum[25], das Wiki WikiMANNia[26] und den FemokratieBlog[27]. Seit Ende 2009 existiert der Verein Agens e.V., zu dessen Gründungsmitgliedern Eckhard Kuhla (Dipl. Ingenieur, Autor, Publizist und politischer Kabarretist), Gerhard Amendt, Paul-Hermann Gruner (Politikwissenschaftler, Autor und Redakteur), Claudia Fischer, Beate Kricheldorf (Psychologin und Autorin), Karl-Heinz van Lier (Politologe, Erwachsenenbildung) und Arne Hoffmann gehören.[28] Seit 2011 ist auch Monika Ebeling (ehemalige Gleichstellungsbeauftragte von Goslar) Mitglied bei Agens e.V..[29]
[Bearbeiten] Kritik
Der Soziologe Rolf Pohl kritisiert vor allem eine „immer unverblümter auftretende, streckenweise feindselig aufgeladene Abwehr gegen Frauen und Mütter“ der Männer- und Väterrechtler. Ihre Klagen verklärten die Männer- und Väterrechtler oftmals als emanzipatorischen, gegen den feministischen Mainstream gerichteten Tabubruch. Ferner schreibt Pohl, dass Männerrechtler historische Kontexte systematisch vernachlässigten oder umdeuteten, soziologische Differenzierungen, Theorien und Kontroversen der neueren Geschlechterforschung ignorierten und jede kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Ungleichheiten auf das Weltbild eines die Männer beherrschenden und unterdrückenden Feminats verkürzten. Besonders auffällig sei der fast durchgängig „polemische Stil, ein aggressiver Anklagegestus und eine projektiv erzeugte, von starken Affekten begleitete Feindbildkonstruktion.“[30]
Der australische Soziologe Michael Flood sieht den Diskurs der Männer- und Väterrechtler unter anderem charakterisiert durch eklatante Missachtung von Forschungsergebnissen, Verwechslung von Korrelation und Kausalität und Gebrauch von erfundenen statistischen Daten. Um sich im Familienrecht Vorteile zu verschaffen, nutzten Väterrechtler angeblich erfundene Störungen wie etwa das „elterliche Entfremdungssyndrom“, welches nicht auf empirischen Daten basiere und weder von der American Psychiatric Association noch von der WHO als Störung anerkannt werde.[31][32][33][34][35] Zudem leugneten Männerrechtler männliche Dominanz im politischen, sozialen, und ökonomischen Kontext oder gäben einige Aspekte männlicher Privilegien zu, argumentierten jedoch, dass diese Privilegien mit mehr Nachteilen als Vorteilen verbunden seien. Sexistische Stereotype wie etwa die Darstellung von Frauen als verlogene und rachsüchtige Mütter und die Behauptung, pro-feministische Männer seien homosexuell und entmannt, seien üblich. Flood bezeichnet die Männerrechts- und Väterrechtsbewegung als pro-sexistischen Backlash, der nicht nur den Feminismus angreife, sondern auch andere „progressive“ Strömungen wie etwa die Lesben- und Schwulenbewegung.[36]
Auch Michael Messner sieht die Männerrechtsbewegung als einen antifeministischen Backlash. Ähnlich wie Flood und Pohl schreibt er, dass Männerrechtler anerkannte soziologische, psychologische, und ökonomische Studien missachteten und auf der Grundlage von anekdotischen Einzelberichten und fragwürdigen Studien eine Ideologie männlicher Viktimisierung entwickelten. Männerrechtler behaupteten, Männer seien das unterdrückte Geschlecht. Diese „Realitätsumdeutung“ sei z.B. an Warren Farrells Behauptung, männliche Vorgesetzte würden durch ihre Sekretärinnen und deren „Macht des Minirocks“ („miniskirt power“) unterdrückt, sichtbar.[37]
Markus Theunert, Präsident des „Dachverbandes Schweizer Männer- und Väterorganisationen“ (männer.ch),[38] schrieb in der Neuen Zürcher Zeitung über antifeministisch ausgerichtete Bewegungen wie die IGAF Schweiz: „Der Antifeminismus ist eine Ideologie mit totalitären Zügen, die eine eindimensionale Sündenbock-Politik betreibt, indem sie eine andere Weltanschauung mit Ideologie-Potenzial, den Feminismus, für so ziemlich alles erdenkliche Übel dieser Welt verantwortlich macht und dabei Menschen wie Institutionen systematisch diffamiert.“ Ideologischer Feminismus und Antifeminismus seien „die beiden Seiten der gleichen Münze: These und Antithese eines Benachteiligungs-Diskurses, der unterstellt, dass es dem einen Geschlecht auf Kosten des anderen besser gehe – und damit in die Sackgasse führt.“[39]
[Bearbeiten] Vorwurf rechten bzw. rechtsextremen Gedankengutes
Den Männerrechtlern wird vom Journalisten Thomas Gesterkamp vorgeworfen, „Geschlechterkampf von rechts“ zu betreiben.[40] In der taz machte Gesterkamp den Maskulismus als bevorzugtes Thema der seit 2009 amtierenden CDU-FDP-Regierung aus und stellte fest, die Männerbewegung in Deutschland präsentiere sich heterogen. Es gebe „geschlechterdialogisch orientierte Verbände“, die sich analog zum Deutschen Frauenrat aufstellten. Dies werde flankiert durch breite mediale Kritik am Gender Mainstreaming, etwa in FAZ, Spiegel, Focus und Stern und durch Aussagen feminismuskritischer Soziologen wie Gerhard Amendt und Klaus Hurrelmann. Ähnliche Beiträge fänden sich allerdings auch in der „rechtslastigen Jungen Freiheit“ und in rechtsextremen Blogs.[41] Walter Hollstein, Autor des Buches Was vom Manne übrig blieb (2008), widersprach dem in seiner Rezension zu Gesterkamps Expertise in der Welt und kritisierte, Gesterkamps Arbeit sei methodisch ungenügend sowie inhaltlich fragwürdig.[42] Eine Analyse der Beiträge im Februar 2010 im Männerrechtsforum "Wieviel Gleichberechtigung verträgt das Land" (wgvdl.com) soll nach Andreas Kemper ergeben haben, dass in diesem Zeitraum alle rechtsextremen Einstellungsmuster, nämlich Nationalismus, Ethnozentrismus, Rassismus, Antisemitismus, Sozialdarwinismus, Verharmlosung des Nationalsozialismus, Befürwortung einer rechtsautoritären Diktatur, sowie Chauvinismus und Sexismus, in den Kommentaren bedient wurden.[43]
Arne Hoffmann teilte in dem Beitrag: „Warum ich nicht mehr blogge“ mit, dass wegen einer Zunahme rechten Gedankengutes in Teilen der Männerrechtsbewegung eine „seriöse Diskussion“ nicht mehr führbar sei:
„Wenn ich Blogs wie 'Politically Incorrect' wegen der dort geäußerten Mord- und Vernichtungsphantasien kritisiere, wirft mir vom Verfasser des Blogs 'Söhne von Perseus', einem Mitglied des Kernteams der Schweizer Interessensgemeinschaft Antifeminismus (IGAF), 'Hass auf alles Konservative' vor. Gelten Mordaufrufe mittlerweile als 'konservativ'? Ich habe der 'Jungen Freiheit' mehrere Interviews gegeben und für sie einen wertschätzenden Artikel über den Männerrechtler Michail Savvakis verfasst. Was für eine politische Haltung muss jemand haben, dass ihm selbst die 'Junge Freiheit' schon links erscheint? [...] Warum bekommen so viele Internet-Männerrechtler die Trennung zwischen konservativ und menschenverachtend, zwischen seriös und unseriös nicht mehr gebacken? Der vielgeschmähte Roland Koch bekommt das hin – Maskulisten sind überfordert.“[44]
Am gleichen Ort schränkte Hoffmann jedoch ein, dies sei innerhalb der gesamten Männerbewegung „eine klare Minderheit, die sich lediglich aufzupumpen versucht“, alles in allem nur etwa fünfzig Personen. Etliche Männerrechtler stünden dagegen politisch links, in der Mitte oder im konservativen Spektrum. Kritiker der Männerrechtsbewegung wie Gesterkamp und Kemper bezeichnete er im Gegenzug als „Fundamentalisten vom linken Rand der Geschlechterdebatte“.[44]
[Bearbeiten] Literatur
[Bearbeiten] Primärliteratur
Deutsch
- Paul-Hermann Gruner, Eckhard Kuhla: Befreiungsbewegung für Männer. Sachbuch Psychosozial 2009, ISBN 3-8379-2003-8.
- Walter Hollstein: Was vom Manne übrig blieb. Aufbau-Verlag 2008, ISBN 3-351-02659-5.
- Arne Hoffmann: Männerbeben: Das starke Geschlecht kehrt zurück. Verlag Lichtschlag, 2007, ISBN 3-939562-03-3.
- Martin van Creveld: Das bevorzugte Geschlecht. Murmann Verlag 2003, ISBN 3-932425-52-9.
- Martin van Creveld: Frauen und Krieg. Murmann Verlag 2001, ISBN 3-932425-33-2.
- Arne Hoffmann: Sind Frauen bessere Menschen? Plädoyer für einen selbstbewussten Mann. Schwarzkopf & Schwarzkopf, 2001, ISBN 3-896-023-829.
- Matthias Matussek: Die vaterlose Gesellschaft. Überfällige Anmerkungen zum Geschlechterkampf. Rowohlt 1998, ISBN 3-499-60597-X.
- Warren Farrell: Mythos Männermacht. (englisch: The Myth of Male Power. Why Men Are The Disposable Sex.) Zweitausendeins 1995, ISBN 3-86150-108-2.
- Warren Farrell: Warum Männer so sind, wie sie sind. (englisch: Why Men Are The Way They Are. The Male-Female Dynamic.) Goldmann 1989, ISBN 3-442-11700-3.
- Esther Vilar: Der Dressierte Mann. (englisch: The Manipulated Man.) Bertelsmann 1971, ASIN B0000BTZCS
Englisch
- Harvey Mansfield: Manliness. Yale Press 2006, ISBN 0-300-10664-5
- Thomas B. James: Domestic Violence: The 12 Things You Aren't Supposed to Know. Aventine Press, 2003, ISBN 1-59330-122-7.
- Paul Nathanson, Katherine K. Young: Spreading Misandry: The Teaching of Contempt for Men in Popular Culture. McGill-Queen's University Press, Montreal, 2001, ISBN 0-7735-2272-7.
- Christina Hoff Sommers: The War Against Boys: How Misguided Feminism Is Harming Our Young Men. 2000, ISBN 0-684-84956-9.
- Cathy Young: Ceasefire! Why Women And Men Must Join Forces To Achieve True Equality, 1999, ISBN 0-684-83442-1.
- Anne Moir, Bill Moir: Why Men Don't Iron: The Real Science of Gender Studies. Harper Collins, Hammersmith, London, 1998, ISBN 0-00-257035-1.
- Ellis Cose: A Man's World: How Real Is Male Privilege - And How High Is Its Price? Harper Collins, New York, 1995, ISBN 0-06-017206-1.
- Jack Kammer: Good Will Toward Men. St. Martin's Press, New York, 1994, ISBN 0-312-10471-5.
- David Thomas: Not Guilty: The Case in Defense of Men. William Morrow and Co., Inc., New York, 1993, ISBN 0-688-11024-X.
- John Gordon: The Myth of the Monstrous Male and Other Feminist Fallacies, Playboy Press, New York, 1982, ISBN 0-87223-758-3.
- Ernest Belfort Bax: The Legal Subjection of Men. 1908
[Bearbeiten] Sekundärliteratur
- Englisch
- Dragiewicz, Molly (2011). Equality with a vengeance: Men's rights groups, battered women, and antifeminist backlash. Boston, Mass.: Northeastern University Press. ISBN 978-1-55553-738-8.
- Flood, Michael (2004). "Backlash: angry men's movement". In: Rossi, S. E. (ed). The Battle and Backlash Rage On: Why Feminism Cannot Be Obsolete. Philadelphia, PA: Xlibris, S. 261-78. ISBN 9781413459340.
- Eugene R. August: The New Men's Studies: A Selected and Annotated Interdisciplinary Bibliography. (2nd Edition), Libraries Unlimited, Inc., Englewood, 1994, ISBN 1-56308-084-2. (Kommentare und Anmerkungen dabei aus der dezidierten Position, "Misandrie" und "Androphobie" nicht tolerieren zu wollen.)
- Kimmel, Michael S. (2004). "Men's rights movement". In: Kimmel, Michael. Men and Masculinities: A social, cultural, and historical encyclopedia. Santa Barbara, Calif.: ABC-CLIO, S. 531 ff. ISBN 9781576077740.
- Menzies, Robert (2007). "Virtual Backlash: Representations of Men's 'Rights' and Feminist 'Wrongs' in Cyberspace". In: Boyd, Susan B.; Chunn, Dorothy E.; Lessard, Hester (eds). Reaction and resistance: feminism, law, and social change. Vancouver: University of British Columbia Press, S. 65 ff. ISBN 9780774814119.
- Messner, Michael (1997). Politics of masculinities: men in movements. Thousand Oaks, Calif.: Sage Publications, S. 41-44. ISBN 9780803955769.
- Newton, Judith Lowder (2005). From Panthers to Promise Keepers: rethinking the men's movement. Lanham, MD: Rowman & Littlefield. ISBN 9780847691296.
- Deutsch
- Andreas Kemper: (R)echte Kerle. Zur Kumpanei der Männerrechtsbewegung Unrast-Verlag 2011, ISBN 978-3-89771-104-4
- Heinrich Rosenbrock: Die antifeministische Männerrechtsbewegung. Denkweisen, Netzwerke und Online-Mobilisierung Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin Januar 2012 ISBN 78-3-86928-073-8 PDF-Datei
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Vgl. Ferrell Christensen: Art. masculism, in: Ted Honderich (Hg.): The Oxford Companion to Philosophy, Oxford University Press, Oxford 1995, S. 562f. ([http://science.jrank.org/pages/22351/masculism.html Online-Text)
- ↑ Geoffrey Hughes. "Political correctness: a history of semantics and culture". Maldon, Mass.: Wiley-Blackwell, 2010, S. 150: "In the same register was the coinage masculist, recorded from 1978, and its variant masculinist (...)".
- ↑ Begriff bei Merriam-Webster. Abgerufen am 11. Januar 2011.
- ↑ Arthur Brittan (1989): Masculinity and Power. Basil Blackwell, Oxford, New York, S. 4. ISBN 9780631141662.
- ↑ Arthur Brittan (2001): Masculinities and Masculinism. In: Stephen Whitehead und Frank J. Barrett (Hrsg.): The Masculinities Reader. Blackwell Publishers, Malden, MA, S. 51-55. ISBN 9780745626888.
- ↑ Boyd, Susan B.; Chunn, Dorothy E.; Lessard, Hester (2007): Reaction and resistance: feminism, law, and social change. Vancouver: University of British Columbia Press, S. 91. ISBN 978-0-7748-1411-9. "Both terms, masculinism and masculism, are commonplace in men's rights and antifeminist writings."
- ↑ E. Belfort Bax: The Fraud of Feminism. Grand Richards, London 1913. Digitalisat bei archive.org; Online-Text im Marxists Internet Archive.
- ↑ a b Warren Farrell, Ph.D.: The Myth of Male Power. Why Men Are The Disposable Sex. New York: Berkley Books 1993, ISBN 0-425-18144-8 (Seitenangabe fehlt)
- ↑ Arne Hoffmann bei Genderama
- ↑ Krischan Lehmann: Kleine Männchen? In: GQ-Magazin, 25. Juli 2007
- ↑ Michael Klonovsky: Zeitgeist – Das privilegierte Geschlecht. In FOCUS Nr. 15 (2003)
- ↑ Cathy Young: Double Standard: The Bias Against Male Victims of Sexual Abuse. reason.com, 4. Juni 2002.
- ↑ Cathy Young: How much should we know about the sex life of Kobe Bryant's accuser? Salon.com
- ↑ Prof. Hilde Pape, University of Oslo: Vold og krenkelser i unge menneskers parforhold (auf norwegisch) in: Tidsskrift for Den norske legeforening, Nr. 15, 14. August 2003.
- ↑ Simon Collins: Domestic violence campaigners accused of bias bei nzherald.co.nz, 13. November 2006.
- ↑ Zenas Baer (1996): Are Baby Boys Entitled to the Same Protection as Baby Girls Regarding Genital Mutilation?. NOHARMM.org. Abgerufen am 19. November 2008.
- ↑ Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände: Von Diskriminierung kann nicht die Rede sein.
- ↑ Destatis Pressemitteilung Nr. 285 vom 13. Juli 2006
- ↑ Destatis: Verdienstabstand zwischen Frauen und Männern. 26. August 2008
- ↑ Schutz für vergewaltigte Frauen fehlt: Die Schuld der Opfer. TAZ am 14. Dezember 2010
- ↑ Prof. Siegfried Willutzki, Familienrichter und Vorsitzender des Familiengerichtstages. Siehe auch FamRZ 2000/2
- ↑ Steven Goldberg: The Inevitability of Patriarchy. New York: William Morrow and Company, 1973, ISBN 0-688-00175-0. (Seitenangabe fehlt)
- ↑ Haley Swenson: The Diverse and Growing Men's Movement, 4. März 2006 (Nicht mehr abrufbar).
- ↑ Fünf Jahre Genderama – wenn es am schönsten ist, soll man aufhören, 22. September 2009
- ↑ Das Forum ist eröffnet!, Jörg am 20. Juni 2001 (WGvdL-Archiv) WGvdL steht als Akronym für Wieviel „Gleichberechtigung“ verträgt das Land.
- ↑ Der Anlass für die Gründung im Januar 2009 wird in WikiMANNia die Löschung des Artikels Maskulismus in Wikipedia angegeben.
- ↑ Bloggerin von FemokratieBlog ist ChrisTine Luka, Ehefrau von Rainer Luka.
- ↑ Agens e.V.: Gründungsmitglieder
- ↑ Agens e.V.: Warum ich AGENS Mitglied bin!
- ↑ Rolf Pohl: Männer – das benachteiligte Geschlecht? Weiblichkeitsabwehr und Antifeminismus im Diskurs über die Krise der Männlichkeit. In: Mechthild Bereswill und Anke Neuber (Hg.): In der Krise? Männlichkeiten im 21. Jahrhundert. Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster 2010, S. 5, 9, 12, 21.
- ↑ W Bernet: Parental Alienation Disorder and DSM-V. In: The American Journal of Family Therapy. 36, Nr. 5, 2008, S. 349–366. doi:10.1080/01926180802405513.
- ↑ KC Faller: The parental alienation syndrome: What is it and what data support it?. (pdf) In: Child Maltreatment. 3, Nr. 2, 1998, S. 100–115. doi:10.1177/1077559598003002005.
- ↑ CS Bruch: Parental Alienation Syndrome and Parental Alienation: Getting It Wrong in Child Custody Cases. (pdf) In: Family Law Quarterly. 35, Nr. 527, 2001, S. 527–552.
- ↑ CL Wood: The parental alienation syndrome: a dangerous aura of reliability. In: Loyola of Los Angeles Law Review. 29, 1994, S. 1367–1415. Abgerufen am 12. April 2008.
- ↑ JA Hoult: The Evidentiary Admissibility of Parental Alienation Syndrome: Science, Law, and Policy. In: Children's Legal Rights Journal. 26, Nr. 1, 2006.
- ↑ Flood, Michael (2004). „Backlash: angry men's movement“. In: Rossi, S. E. (ed). The Battle and Backlash Rage On: Why Feminism Cannot Be Obsolete. Philadelphia, PA: Xlibris, S. 261-78. ISBN 9781413459340.
- ↑ Messner, Michael (1997). Politics of masculinities: men in movements. Thousand Oaks, Calif.: Sage Publications, S. 41-44. ISBN 9780803955769.
- ↑ männer.ch: Vorstand
- ↑ Markus Theunert: Im Geschlechterkampf führen Ideologien in die Sackgasse. Neue Zürcher Zeitung, 19. Juni 2011
- ↑ Thomas Gesterkamp: Geschlechterkampf von rechts: Wie Männerrechtler und Familienfundamentalisten sich gegen das Feindbild Feminismus radikalisieren., Mai 2010, Expertise im Auftrag der SPD nahestehenden Friedrich-Ebert-Stiftung
- ↑ Thomas Gesterkamp: Die Männer-Rechte, taz, 7. März 2010
- ↑ Walter Hollstein: Sind Männerrechtler „rechts“? Die Welt vom 11. Mai 2010
- ↑ Andreas Kemper (2011): (R)echte Kerle. Zur Kumpanei der MännerRECHTSbewegung. Münster: Unrast Verlag, S. 52-63. ISBN 9783897711044.
- ↑ a b http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/08/warum-ich-nicht-mehr-blogge.html
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- MANNdat (deutsche Männerrechtsorganisation)
- Agens e.V. (deutsche Männerrechtsorganisation)