Mbonambi

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Mbonambi
Mbonambi Local Municipality
Map of KwaZulu-Natal with Mbonambi highlighted (2011).svg
Symbole
Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat Südafrika
Provinz KwaZulu-Natal
Distrikt uThungulu
Sitz KwaMbonambiVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges
Fläche 1210 km²
Einwohner 122.889 (2011)
Dichte 102 Einwohner pro km²
Schlüssel KZN281
ISO 3166-2 ZA-ZN
Webauftritt www.mbonambi.org.za (englisch)
Politik
Bürgermeister Timothy BiyelaVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges
Partei Inkatha Freedom PartyVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges

-28.832.1Koordinaten: 28° 48′ S, 32° 6′ O

Mbonambi (englisch Mbonambi Local Municipality, früher Mfolozi Local Municipality) ist eine Gemeinde im südafrikanischen Distrikt uThungulu in der Provinz KwaZulu-Natal. Der Verwaltungssitz der Gemeinde befindet sich in KwaMbonambi. Timothy Biyela ist der Bürgermeister.[1] Die IFP stellt die Mehrheit im Gemeinderat.[2]

2007 hatte die Gemeinde nach Hochrechnungen 118.081 Einwohner.[3] Sie deckt ein Gebiet von 1210 Quadratkilometern ab.[4] Der Name der Gemeinde kommt von der Bezeichnung eines Impis von Shaka.[5]

Geografie[Bearbeiten]

Mbonambi befindet sich im Osten der Provinz nördlich von Richards Bay. Sie liegt südlich der Gemeinden Hlabisa und Mtubatuba und der Umkhanyakude DMA. Die nördliche Grenze der Gemeinde bilden die Flüsse Mfolozi und Msunduzi. Im Süden grenzen die Gemeinden Ntambanana und uMhlathuze an Mbonambi.

Neben Mfolozi und Msunduzi fließen auch noch die Flüsse Mavuya, Nsezi und Mvamanzi durch das Gemeindegebiet. Seen sind der Nhlabane Lake im Osten und Teza im Norden.[6]

Weitere Orte in der Gemeinde neben KwaMbonambi sind Dondotsha, eSitheza und Mposa.[7]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht zu großen Teilen aus ländlichen Gebieten, die vom Ingonyama Trust oder Traditional Authoritys verwaltet werden. Allerdings besteht über die Nationalstraße N2, die mitten durch das Gemeindegebiet führt[6], eine gute Anbindung an Wirtschaftszentren in der Umgebung; zum Beispiel Richards Bay und Empangeni. Außerdem grenzt Mbonambi an den iSimangaliso-Wetland-Park, der viele Touristen anzieht.

Das Owen Sithole College of Agriculture, eine Landwirtschaftsschule, gehört zur Gemeinde.[8]

Bis auf die N2 sind die Straßenbedingungen eher schlecht. Viele Wege sind nicht asphaltiert und somit in der Regenzeit kaum befahrbar. Auch die Wasserversorgung in der Gemeinde ist dürftig.[8] Weitere Probleme in der Gemeinde sind der niedrige Bildungsstandard und die hohe Arbeitslosigkeit. 50 Prozent der Bevölkerung hat nicht einmal die Grundschule beendet; 60 Prozent der Erwerbsfähigen sind arbeitslos.[9]

Die Wirtschaft in Mbonambi stützt sich auf Landwirtschaft, Bergbau und Tourismus. Es wird hauptsächlich Zuckerrohr und Nutzholz angebaut. Die größten Arbeitgeber sind die Firmen Richards Bay Minerals, Mondi, SAFCOL und Sappi. Die Schwierigkeiten in der landwartschaftlichen Nutzung großer Gebiete liegt in der traditionellen Siedlungsstruktur, die keine großflächige Nutzung des Landes ermöglichen.[8]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Contact information: Mbonambi Local Municipality. Government Communication and Information System, abgerufen am 25. Juni 2010 (englisch).
  2. Municipalities of the Republic of South Africa. Contact Details and Council Information. Department: Cooperative Governance – Republic of South Africa, 27. September 2010, abgerufen am 7. August 2013 (PDF; 997 KB, englisch).
  3. Community Survey – Basic Results: Municipalities. Statistics South Africa, 2007, S. 12, abgerufen am 1. Mai 2010 (PDF; 0,81 MB, englisch).
  4. Mbonambi. Municipal Demarcation Board, abgerufen am 25. Juni 2010 (englisch).
  5. South African Language – Place Names. Abgerufen am 25. Juni 2010 (englisch).
  6. a b Mbonambi Local Municipality (KZN281). Municipal Demarcation Board, abgerufen am 15. März 2011 (ZIP (PDF), 1,1 MB, englisch).
  7.  Michael Iwanowski: Südafrika. Tipps! für individuelle Entdecker. 19. komplett überarbeitete Auflage. Reisebuchverlag Iwanowski, Dormagen 2010, ISBN 978-3-933041-87-6 (beigefügte Landkarte).
  8. a b c KwaZulu-Natal Top Business (Hrsg.).
  9. Mbonambi Municipality (Hrsg.), S. 16ff.