Michael Brand

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt den deutschen Politiker Michael Brand. Michael Brand ist auch der deutsche Name des ungarischen Komponisten Mihály Mosonyi.
Michael Brand (2013)
Brand auf dem CDU-Parteitag 2012

Michael Brand (* 19. November 1973 in Fulda) ist ein deutscher Politiker (CDU) und seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Nach dem Abitur 1994 an der Winfriedschule Fulda leistet Brand seinen Wehrdienst ab und begann 1995 ein Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Rechtswissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, welches er 2001 als Magister Artium (M.A.) beendete. Während seines Studiums arbeitete er von 1995 bis 2000 am European Balkan Institute in Bonn und verbrachte von 1997 bis 1998 auch ein Auslandsstudium in Sarajevo, wo er 1998 u.a. als Wahlbeobachter der OSZE eingesetzt war. In Bonn trat Brand auch dem wissenschaftlichen katholischen Studentenverein Unitas-Salia bei. Nach dem Abschluss seines Studiums war Brand bis 2005 Pressesprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag sowie des CDU-Landesverbandes Hessen.

Michael Brand ist seit 2004 verheiratet und hat drei Kinder.

Partei[Bearbeiten]

Brand trat als Schüler 1988 in die Junge Union (JU) und 1993 auch in die CDU ein. Brand gehörte von 1991 bis 1996 dem Vorstand des JU-Kreisverbandes Fulda an und war von 1992 bis 1996 stellvertretender Kreisvorsitzender. Von 2000 bis 2001 war Brand Pressesprecher der JU Deutschlands.

Abgeordneter[Bearbeiten]

Seit 2005 ist Brand Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier ist er Berichterstatter für den Bereich Abfall, Entsorgung und Verpackung im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Mitglied des Verteidigungsausschusses und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe.

Michael Brand ist als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Fulda in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er hier 39,1 % der Erststimmen und setzte sich damit u. a. gegen den aus der CDU ausgeschlossenen bisherigen Vertreter des Wahlkreises, Martin Hohmann, durch. Am 27. September 2009 wurde Brand im Wahlkreis 175 Fulda mit 49,8 % in den Bundestag gewählt.[1] Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 erreichte er ein Erststimmenergebnis von 58,3 % [2] und verlängert somit sein Mandat für den Bundestagswahlkreis Fulda 174.

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Wahl zum 17. Deutschen Bundestag am 27. September 2009 – Wahlkreis 175 Fulda
  2. [1]