Molch

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Molch (Begriffsklärung) aufgeführt.
Bergmolch (Ichthyosaura alpestris): ein Männchen kurz nach dem Luftholen an der Wasseroberfläche

Als Molche werden verschiedene, nicht unbedingt näher verwandte Amphibienarten aus unterschiedlichen Familien der Ordnung Schwanzlurche (Caudata oder Urodela) bezeichnet. Sie ähneln sich dadurch, dass sie als erwachsene Tiere zumindest phasenweise – zur Fortpflanzung – im Wasser leben und dazu Flossensäume an den Schwanzober- und -unterseiten entwickeln.

Wortherkunft[Bearbeiten]

Das Wort Molch lässt sich seit dem 15. Jahrhundert nachweisen und leitet sich vom mittelhochdeutschen mol, molle ab, was ursprünglich Schwanzlurche im Allgemeinen bezeichnete. Heute werden nur solche Schwanzlurche, die in ihrem (Teil-)Lebensraum Gewässer über einen Flossensaum verfügen, als Molche bezeichnet. Andere mit eher terrestrischer Lebensweise werden dagegen oft Salamander genannt. Manche Arten mit Salamander im Namen können allerdings anderen Molchen systematisch näher stehen als anderen Salamandern. Und auch viele Molche verbringen einen Teil des Jahres an Land; ihre Schwänze sind in dieser Zeit nicht mehr seitlich abgeflacht, sondern rundlich.

Im deutschsprachigen Mitteleuropa vorkommende Molcharten[Bearbeiten]

(A = Vorkommen in Österreich, CH = Vorkommen in der Schweiz, D = Vorkommen in Deutschland, B = Vorkommen in Belgien)

Weitere Molcharten[Bearbeiten]

Besonderheiten[Bearbeiten]

Molche besitzen die Fähigkeit Gliedmaßen und Organe nach Verletzungen oder Verlust zu regenerieren. Forscher des Max-Planck-Instituts untersuchten diese Fähigkeit beim grünlichen Wassermolch.[1] [2]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Molch – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Molekulare Details der Regeneration beim Molch
  2. Wie Molche verletzte Herzen „flicken“