Moritz Schulz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Moritz Schulz (* 4. November 1825 in Leobschütz, Schlesien; † 1904) war ein deutscher Bildhauer.

Moritz Schulz besuchte die Akademie in Berlin, arbeitete unter Drake und erlangte 1853 den Preis für Rom, wo er sich von 1854 bis 1870 weiterbildete und zahlreiche Werke aus dem Kreis der antiken Mythologie und der Allegorie schuf.

Nach Berlin zurückgekehrt, führte er unter anderem für den Sockel der Berliner Siegessäule das Relief mit der Begegnung des Königs und des Kronprinzen auf dem Schlachtfeld von Königgrätz und für die Außenseite der Nationalgalerie Berlin eine Anzahl von Bildwerken aus. Unter diesen ist der Fries in der Vorhalle, der den Entwicklungsgang der deutschen Kunst in ihren Hauptvertretern darstellt, hervorzuheben.

Moritz Schulz wurde auf dem Katholischen St.  Michael-Friedhof an der Hermannstraße 191-193 in Rixdorf (Berlin-Neukölln) beigesetzt. Das Grabdenkmal mit eigenem Werk, einer Trauernden, ist in Abteilung 23 in musealer Aufstellung erhalten.

Siegessäule (Berlin): Relief 1866 – Krieg gegen Österreich, links der böhmische Heilige Johann Nepomuk (ein Hinweis auf den Schauplatz)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Moritz Schulz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn du den Artikel so weit überarbeitet hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt, dies belegt ist und er den heutigen sprachlichen Anforderungen genügt.

Um danach auf den Meyers-Artikel zu verweisen, kannst du {{Meyers Online|Band|Seite}} benutzen.