Neoniphon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Neoniphon
Blutfleck-Husarenfisch (Neoniphon sammara)

Blutfleck-Husarenfisch (Neoniphon sammara)

Systematik
Stachelflosser (Euacanthomorphacea)
Holocentrimorphaceae
Ordnung: Holocentriformes
Familie: Soldaten- und Husarenfische (Holocentridae)
Unterfamilie: Husarenfische (Holocentrinae)
Gattung: Neoniphon
Wissenschaftlicher Name
Neoniphon
Castelnau, 1875

Neoniphon ist eine Gattung der Husarenfische (Holocentrinae), zu der fünf eher schlanke Arten gezählt werden. Der Gelbgestreifte Husar lebt in der Karibik, die übrigen Arten im tropischen Indopazifik.

Merkmale[Bearbeiten]

Ihr Körper ist drei- bis viermal länger als hoch. Die Fische haben ein spitzes Maul und einen vorspringenden Unterkiefer. Der letzte Flossenstrahl der ersten, hartstrahligen Rückenflosse ist dem ersten Flossenstrahl der zweiten, weichstrahligen Rückenflosse näher als seinem vorderen Nachbarn. Neoniphon-Arten werden 18 bis 35 Zentimeter lang. Sie sind von rötlicher oder silbriger Farbe und tragen an ihren Flanken Längsstreifen. Der wissenschaftliche Name spielt mit seiner Bedeutung „Neuschnee“ auf die helle Färbung mancher Arten an.

Systematik[Bearbeiten]

Aktuellen phylogenetischen Untersuchungen zufolge[1] ist die Gattung nicht monophyletisch. Hier die ihr bisher zugerechneten Arten:

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Neoniphon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ricardo Betancur-R., Richard E. Broughton, Edward O. Wiley, Kent Carpenter, J. Andrés López, Chenhong Li, Nancy I. Holcroft, Dahiana Arcila, Millicent Sanciangco, James C Cureton II, Feifei Zhang, Thaddaeus Buser, Matthew A. Campbell, Jesus A Ballesteros, Adela Roa-Varon, Stuart Willis, W. Calvin Borden, Thaine Rowley, Paulette C. Reneau, Daniel J. Hough, Guoqing Lu, Terry Grande, Gloria Arratia, Guillermo Ortí: The Tree of Life and a New Classification of Bony Fishes. PLOS Currents Tree of Life. 2013 Apr 18 [last modified: 2013 Apr 23]. Edition 1. doi:10.1371/currents.tol.53ba26640df0ccaee75bb165c8c26288, PDF