Netzwerker

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Dieser Artikel behandelt die umgangssprachliche Bezeichnung für Menschen, die intensiv ihr Beziehungsnetz pflegen; zur auch als Netzwerker bezeichneten Gruppierung innerhalb der SPD siehe Netzwerk Berlin.

Netzwerker ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für Menschen, die ein Beziehungsnetz (vgl. Soziales Netzwerk (Soziologie)) aktiv aufbauen und erweitern. Oftmals werden diese Beziehungen zum gegenseitigen Vorteil der Netzwerker gewinnbringend eingesetzt. In diesem Zusammenhang kann „Netzwerker“ abwertend gemeint sein. Früher wurde dafür der Begriff der Vetternwirtschaft verwendet.

Unter der Tätigkeit „netzwerken“ (Networking) versteht man den Aufbau und die Pflege eines Beziehungsgeflechts einer mehr oder weniger großen Gruppe von einander „verbundenen“ Personen, die sich gegenseitig kennen, informieren und regelmäßig unabhängig von ihren Leistungen zum Beispiel in ihrer Karriere fördern oder andere Vorteile verschaffen.

Heute machen sich auch Onlinecommunitys das Social-Network-Konzept zu Nutze, siehe Soziales Netzwerk (Informatik). Beispiele für Onlinecommunitys sind die Plattformen Facebook, LinkedIn und XING.

Künstlerische Netzwerker sind Schöpfer und Teilnehmer an Netzwerken zu künstlerischen Zwecken, siehe Netzkunst.

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Schetsche, Kai Lehmann (Hrsg.): Netzwerker-Perspektiven, S. Roderer, Regensburg 2003, ISBN 3-89783-374-3.
  • Roland Klein (Hrsg.): guanxi matters 2007 (Über die Netzwerker im chinesischen Kulturraum, die so genannten guanxi-Akteure).
  • Hermann Scherer: Wie man Bill Clinton nach Deutschland holt – Networking für Fortgeschrittene, Campus, Frankfurt am Main / New York, NY 2006, ISBN 978-3-593-37766-7.

Siehe auch[Bearbeiten]