Nichtsozialistisches Wirtschaftsgebiet

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Der Begriff Nichtsozialistisches Wirtschaftsgebiet (NSW) wurde im offiziellen DDR-Sprachgebrauch in Abgrenzung von den Mitgliedstaaten des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) für alle Staaten gebraucht, die sich nicht an sozialistischen Wirtschaftsprinzipien (Zentralverwaltungswirtschaft, Volkseigentum u. ä.) orientierten.

Das Kürzel NSW wurde vorrangig im Zusammenhang mit Wirtschaftsbeziehungen (z. B. NSW-Importe, -Exporte, -Dienstreisen) gebraucht; ideologisch wurde dagegen – die ehemalige Bundesrepublik Deutschland inbegriffen – der Begriff „Kapitalistisches Ausland“ (KA) oder umgangssprachlich im SED-Jargon auch der Begriff „Klassenfeind“ gebraucht.

In der DDR wurde das Akronym NSW in der Alltagssprache auch ironisch als „nicht-sozialistischer Westen“ interpretiert. Statt NSW wird in einigen Dokumenten auch das Akronym NSA für Nichtsozialistisches Ausland gebraucht.

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