Oberschönau

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Dieser Artikel behandelt die thüringische Gemeinde; außerdem hat der Sitz der Gemeinde Schönau am Königssee diesen Namen.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Oberschönau
Oberschönau
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Oberschönau hervorgehoben
50.71666666666710.616666666667520Koordinaten: 50° 43′ N, 10° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Schmalkalden-Meiningen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Haselgrund
Höhe: 520 m ü. NN
Fläche: 16,11 km²
Einwohner: 932 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km²
Postleitzahl: 98587
Vorwahl: 036847
Kfz-Kennzeichen: SM
Gemeindeschlüssel: 16 0 66 051
Adresse der Gemeindeverwaltung: Schulstr. 8
98587 Oberschönau
Webpräsenz:
Bürgermeisterin: Claudia Scheerschmidt (SPD)
Lage der Gemeinde Oberschönau im Landkreis Schmalkalden-Meiningen
Karte
Oberschönau vom vorderen Möstfelsen

Oberschönau ist eine Gemeinde im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Die Gemeinde ist ein staatlich anerkannter Erholungsort und liegt im Tal der Schönau, die zum Einzugsgebiet der Werra gehört. Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Haselgrund an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Viernau hat.

[Bearbeiten] Geschichte

Oberschönau zählt zu den jüngeren Orten der Umgebung und entstand um die 1555 Canzlersmühl genannte Schneidmühle, die bereits im 15. Jahrhundert belegt ist. Der Standort der Mühle wurde 1548 erstmals Öbern Schonau genannt. 1585 ist erstmals ein Dorf an jener Stelle bezeugt. Der im Ort in die Schönau mündende Haselbach bildete einst die Grenze zwischen dem Amt Hallenberg und dem Amt Schmalkalden, so dass der Ort zwischen zwei Herrschaften geteilt war, bevor er 1791 ganz zum Amt Schmalkalden kam. Wichtigster früherer Erwerbszweig war neben Forstwirtschaft und Holzverarbeitung auch die Eisenverarbeitung, nachdem 1688 eine Rohr-, Schleif- und Bohrmühle errichtet wurde, deren Produkte an die Schmalkalder Gewehrmanufaktur gingen. Obwohl die Rohrmühle 1805 einging, entstanden im Ort weitere metallverarbeitende Betriebe: 1790 eine Drahthütte, 1804 ein Rohrhammer. Wegen der geologischen Gegebenheiten entwickelte sich am Ort keine nennenswerte Landwirtschaft, vielmehr wurde der Ort im Zuge der Industrialisierung zu einem ausgeprägten Industriedorf der Metallverarbeitung. Zu DDR-Zeiten bestand dort ein dem VEB Werkzeug-Union Steinbach-Hallenberg eingegliederter Metallverarbeitungsbetrieb sowie der 1972 gegründete metallverarbeitende VEB Nageno.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat aus Oberschönau setzt sich aus 8 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004)

[Bearbeiten] Bürgermeister

Die ehrenamtliche Bürgermeisterin Claudia Scheerschmidt wurde in der Stichwahl am 11. Juli 2004 gewählt.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Museen

  • Heimatstube
  • Nagelschmiede, wird als Schauwerkstatt betrieben.

[Bearbeiten] Naturdenkmäler

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Thüringer Landesamt für Statistik: Bevölkerung nach Gemeinden

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Oberschönau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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