Ontologie-Editor

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Ein Ontologie-Editor ist eine Software, mit der Ontologien - also Seinszusammenhänge - konstruiert werden können.

Einer der bekanntesten Ontologie-Editoren ist Protégé der Stanford University, der auf Datenaustauschprotokollen wie OKBC basiert und Ontologiesprachen wie OWL und RDF im- und exportieren kann.

Kriterien für die Auswahl[Bearbeiten]

Unter der Vielzahl von erhältlichen Editoren lässt sich eine Rangliste von Anforderungen sinnvoll nach den folgenden Punkten formulieren.

  1. Grad der Abstraktion von der konkreten Ontologierepräsentation für die intuitive Wissensmodellierung
  2. Visuelle bzw. intuitive Navigation im Wissensmodell
    Die Visualisierung der Beschreibungszusammenhänge ist der Concept-Map und der Mindmap verwandt. Andererseits können derartige Weltbeschreibungen sowohl zur Entwicklung von Expertensystemen wie zur Entwicklung von Spielen dienen.
  3. Inferenzmöglichkeiten mittels einer externen oder eingebauten Inferenzmaschine
  4. Abgleich zwischen verschiedenen Ontologien und die Integration externer Daten
    1. Export-/Import von Ontologiefremdformaten
  5. Unterstützung und Integration von Industriestandards und Core-Ontologien wie Dublin Core.
  6. Natural language processing
  7. Versionskontrolle
  8. Standardisierte Speicherformate = Ontologiesprachen
  9. Wizards für die Unterstützung von best practice-Methoden
  10. Informationsextraktionsmöglichkeiten
  11. Anpassbarkeit an individuelle Bedürfnisse
  12. Unterstützung von Groupware-Eigenschaften

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Softwaresysteme[Bearbeiten]