Operand

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Operand (von lat. operandum „das zu Bearbeitende“ zu operare „arbeiten“) ist in den Strukturwissenschaften das Objekt, auf das ein Operator (lat. „der (Be)arbeiter“), eine Vorschrift mit einer gewissen Funktion, angewandt wird. Teilweise spricht man vom Operanden als Argument der Funktion.

Beispiel: Beim Ausdruck 1 + 2 sind «1» und «2» die Operanden, die über den Operator « + » verknüpft sind.

  • In der Mathematik ist der Operand ein Objekt, auf das ein mathematische Funktion angewendet wird. Mathematische Operatoren sind spezielle Funktionen.
  • In der Informatik sind die Operanden Teil bzw. Argument eines Ausdrucks. Operanden treten in der Regel als numerische Werte (Operand einer mathematischen Funktion) oder als String (Zeichenkettenoperand) auf. Ausdrücke sind in programmierte Funktionen eingebettet, die neben dem Ausführen der eigentlichen Rechen- oder Zeichenkettenoparation auch die Verwaltung der Daten im Speicher übernimmt. Argumente komplexerer Funktionen werden Parameter der Funktion genannt.
  • In der Elektrotechnik, insbesondere bei der SPS-Programmierung, werden unter Operanden die Ein- oder Ausgabeadressen, Merker oder (je nach System) auch Variablen verstanden, mit denen dann Verknüpfungen durchgeführt werden. Also z.B. bei der Siemens-Familie: E0.0, A1.1, M2.2 oder V3.3.
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