Pfarrkirche Floridsdorf

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Pfarrkirche Floridsdorf

Die Pfarrkirche Floridsdorf ist eine römisch-katholische Pfarrkirche im 21. Wiener Gemeindebezirk Floridsdorf.

Die alte St.-Jakob-Kirche[Bearbeiten]

Die 1836 errichtete St.-Jakob-Kirche war eine Kirche der Chorherren des Stiftes Klosterneuburg. Sie wurde durch das stetige Anwachsen der Bevölkerung des Ortes bald zu klein und wurde nach Errichtung des Neubaus im Jahre 1938 abgebrochen.

Die neue St.-Jakob-St.-Josef-Kirche[Bearbeiten]

Die Kirche wurde von 1936 bis 1938 nach den Plänen des Architekten Robert Kramreiter errichtet und bildet eine St.-Josef-Hauptkirche, und links daneben die St.-Jakob-Kapelle mit dem Altar der alten Kirche. Eine eigene Taufkapelle zum Vorplatz hin macht eine Dreiteilung des Ganzen (Abgesehen von der Krypta im Untergrund). Die Kirchenräume sind durch Mosaikfenster getrennt, aber damit durch Licht verbunden. Während St. Jakob und St. Josef die alte und neue Liturgie vertreten, vertritt die Taufkapelle die Gleichheit in der Verschiedenheit. Weil in der Hauptfassade mit überlebensgroßen Skulpturen die zwölf Apostel dargestellt sind, wird die Kirche im Volksmund auch Zwölf-Apostel-Kirche genannt. Vier der zwölf Apostel wurden von Robert Ullmann gestaltet.

Pius-Parsch-Platz[Bearbeiten]

Die abgebrochene St.-Jakob-Kirche stand direkt an der Schlosshoferstraße. Der mit der Demolierung entstandene Vorplatz für die neue Pfarrkirche wurde nach Pius Parsch benannt. Der Platz ist zur Hälfte zum Franz-Jonas-Platz geöffnet, was die Kirche weithin sichtbar macht.

Literatur[Bearbeiten]

  • Markus Bittner: Von der Dorfkirche zur Großstadt-Pfarre. Pfarrchronik, Niederösterreichisches Pressehaus, St. Pölten 2001.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pfarrkirche Floridsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

48.25852777777816.399805555556Koordinaten: 48° 15′ 31″ N, 16° 23′ 59″ O