Polybos (König)

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Polybos (griechisch Πόλυβος), der Sohn des Hermes und der Chthonophyle, war in der griechischen Mythologie König von Korinth und von Sikyon. Er gehört zum thebanischen Sagenkreis.

In seine Herrschaft fällt der Fund eines Kindes. Aufgrund seiner geschwollenen Füße wurde es Ödipus (Schwellfuß) genannt. Hirten fanden es im Kithairon Gebirge und brachten es seiner Gattin Periboia (Laut Hyginus Mythographus fand sie selbst das Kind am Meer). Egal wie, da die Ehe kinderlos war, nahmen sie es an und zogen es wie ihr eigenes auf. Später hatten sie eigene Töchter: Alkinoë, Lysianassa und Amphithea. Amphithea heiratete Adrastos, den König von Argos. Als dieser aus seiner Heimat vertrieben wurde, floh er zu Polybos und nach dessen Tode übernahm er die Herrschaft über das Reich.

Nach Sophokles war die Frau des Polybos und Amme des Ödipus Merope.

Eusebius von Caesarea schreibt Polybos je nach Überlieferung zwischen 40 und 45 Regierungsjahre zu.

Quellen[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Sikyon König von Sikyon
14. Jahrh. v. Chr.
(mythische Chronologie)
Adrastos
Korinthos König von Korinth
14. Jahrh. v. Chr.
(mythische Chronologie)
Kreon