Polypragmasie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Polypragmasie (griechisch πολυπραγμασία, altgriechisch ausgesprochen polypragmassía, „die Vielgeschäftigkeit“) bezeichnet in der Medizin die sinn- und konzeptlose Diagnostik und Behandlung mit zahlreichen Arznei- und Heilmitteln sowie anderen therapeutischen Maßnahmen[1]. Dadurch steigt das Risiko für Wechsel- und Nebenwirkungen.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation steigt das Risiko für Wechsel- und Nebenwirkungen ab etwa sechs unterschiedlichen Medikamenten pro Patient exponentiell an. Dies findet besonders häufig bei älteren Menschen statt.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. DocFlex Flexikon
  2. Zu viele Medikamente machen Senioren krank

Siehe auch[Bearbeiten]