Powderfinger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Powderfinger
Powderfinger performing September 2007 (b).jpg
Allgemeine Informationen
Genre(s) Rock, Alternative Rock, Hard Rock, Post Grunge
Gründung 1989
Auflösung 2010
Website http://www.powderfinger.com
Gründungsmitglieder
Ian Haug
John Collins
Steven Bishop
Letzte Besetzung
Gesang, Gitarre
Bernard Fanning
Gitarre, Keyboard
Darren Middleton
Gitarre
Ian Haug
John Collins
Schlagzeug
Jon Coghill

Powderfinger war eine 1989 in Brisbane, Australien gegründete Rockband. Ihren Namen erhielt die Band von Neil Youngs auf dem Rust Never Sleeps Album enthaltenen gleichnamigen Song.

Geschichte[Bearbeiten]

In der Anfangsphase ab 1989 spielte die Band zunächst nur Coversongs. Nach zwei EPs wechselte die Band zu Polydor und veröffentlichte 1994 das erste Album, Parables for Wooden Ears, das sich aber nur schlecht verkaufte. Nach einigen Singles und Touren durch Australien veröffentlichte die Band im September 1996 das Album Double Allergic, das Position vier erreichte, zehn Wochen in den Top Ten blieb und insgesamt 200.000 Mal verkauft wurde. 1998 wurde das Album Internationalist veröffentlicht, das über ein Jahr in den Top 20 blieb.

1999 erhielt die Band insgesamt vier Auszeichnungen der Australian Recording Industry Association für das beste Album, das beste Rockalbum, die beste Covergestaltung und den besten Song (The Day You Come). 2000 wurde das nächste Album, Odyssey Number Five aufgenommen. Nachdem es auf Platz eins eingestiegen war, erreichte es schon nach 13 Wochen Vierfach-Platin. Der Song My Kind of Scene wurde auf dem Soundtrack zu Mission: Impossible II veröffentlicht.

Das Album Vulture Street erreichte 2003 ebenfalls Platz eins der australischen Charts und verkaufte sich insgesamt 350.000 Mal. Nach einigen Auftritten in Übersee kehrte die Band nach Australien zurück und tourte dort zusammen mit dem John Butler Trio die Live on Vulture Street tour. Das Livealbum These Days – Live in Concert enthält einen Auftritt in Sydney von ebendieser Tour und platzierte sich, ebenso wie das Best-of Fingerprints: Best of 1994 - 2000, im Jahr 2004 auf Position 2 der australischen Albumcharts.

Im Jahr 2005 tourte die Band auf Big Day Out und spielte daneben noch zusätzliche Auftritte in Brisbane, Sydney und Melbourne, bevor die Band eine Pause einlegte, in der sich Darren Middleton um sein Projekt Drag und Bernard Fanning um die Veröffentlichung eines Soloalbums kümmerten.

Die Pause sollte bis Anfang 2007 andauern, als man in Los Angeles mit den Aufnahmen zum Album Dream Days at the Hotel Existence begann, dessen Titel sich auf den Roman Die Brooklyn-Revue von Paul Auster bezieht.[1] Es war unklar, ob das Album wie angekündigt am 2. Juni erscheinen würde. Grund dafür war, dass in einem Song auf den Mord an einem Aborigine in Great Palm Island verwiesen wird, der erst am 12. Juni verhandelt wurde. [2]

Am 9. April 2010 gab die Band während einer Pressekonferenz bekannt, dass sie sich nach einer finalen Tour durch Australien Ende 2010 auflösen werde. Gerüchten zufolge basiert dieser Schritt darauf, dass Bernard Fanning Australien mit seiner Familie verlassen möchte um sich in Spanien niederzulassen.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1994: Parables for Wooden Ears, produziert von Tony Cohen
  • 1996: Double Allergic, produziert von Tim Whitten und Powderfinger
  • 1998: Internationalist, produziert von Nick DiDia
  • 2000: Odyssey Number Five, produziert von Nick DiDia
  • 2003: Vulture Street, produziert von Nick DiDia
  • 2007: Dream Days at the Hotel Existence, produziert von Rob Schnapf[3]
  • 2009: Golden Rule, produziert von Nick DiDia

Singles[Bearbeiten]

  • Aus dem Album Parables for Wooden Ears
    • 1994: Tail
    • 1994: Grave Concern
    • 1995: Save Your Skin
  • Aus dem Album Double Allergic
    • 1996: Pick You Up
    • 1996: D.A.F
    • 1996: Living Type
    • 1997: Take Me In
  • Aus dem Album Internationalist
    • 1998: The Day You Come
    • 1998: Good Day Ray
    • 1999: Already Gone
    • 1999: Passenger
  • Aus dem Album Odyssey #5
    • 2000: My Happiness (in Europa 2001 erschienen)
    • 2001: Like a Dog
    • 2001: The Metre
  • Aus dem Album "Vulture Street"
    • 2003: (Baby I've Got You) On My Mind
    • 2004: Since You've Been Gone
    • 2004: Love Your Way
    • 2004: Sunsets
  • Aus dem Album "Dream Days at the Hotel Existence"
    • 2007: Lost and Running
    • 2007: I Don't Remember
    • 2007: Nobody Sees (Digital Single)
    • 2008: Who Really Cares (Featuring the Sound of Insanity)
  • Aus dem Album "Golden Rule"
    • 2009: All of the Dreamers
    • 2010: Burn your Name
    • 2010: Sail The Wildest Stretch

EPs[Bearbeiten]

  • 1993: Powderfinger
  • 1993: Transfusion
  • 1995: Mr. Kneebone
  • 1999: Passenger

DVD[Bearbeiten]

  • 2007: Powderfinger & SilverchairAcross the Great Divide Tour

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.play4me.com.au/product/dream_days_at_the_hotel_existence_1489161_11722.html
  2. http://www.news.com.au/couriermail/story/0,23739,21659128-952,00.html
  3. http://www.abc.net.au/triplej/review/album/s1932552.htm Dream Days on Triple J music reviews

Weblinks[Bearbeiten]