Riedbahn

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Dieser Artikel befasst sich mit der Eisenbahnstrecke Riedbahn, zu dem nach ihr benannten Stadtteil siehe Riedbahn (Weiterstadt).
Mannheim–Frankfurt
Strecke der Riedbahn
Kursbuchstrecke (DB): 655
Streckennummer: 3541 (Goddelau–Darmstadt)
3570 (Worms–Biblis)
3575 (Worms–Lampertheim)
4010 (Mannheim–Frankfurt-Stadion)
4011 (Mannheim–Mannheim-Waldhof)
4012 (Mannheim-Neckarstadt–M-Waldhof)
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse: D4
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz ~
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
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Westliche Einführung der Riedbahn
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Pfälzische Ludwigsbahn von Saarbrücken
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0,0 Mannheim Hbf
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Rheinbahn nach Karlsruhe
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Schnellfahrstrecke nach Stuttgart
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Rheintalbahn von und nach Heidelberg
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Oberrheinische Eisenbahn
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Neckar
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Neckarkanal
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Anschlussgleis
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4,4 Mannheim-Neckarstadt („Riedbahnhof“)
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Anschlussgleis Kaserne und Bombardier
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Rollbockübergabe zur Oberrheinischen Eisenbahn
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6,3 Mannheim-Käfertal
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Mannheimer Hafenbahn
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1,0 Mannheim-Luzenberg
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Westliche Einführung der Riedbahn
Bahnhof, Station
6,4
9,5
Mannheim-Waldhof
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
Anschlussgleis SCA
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
Anschlussgleis Coleman Barracks
   
13,6 Mannheim-Blumenau
   
14,9 Landesgrenze Baden-Württemberg / Hessen
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Strecke von Ludwigshafen
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Rheinhessenbahn von Bingen
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0,0 Worms Hbf
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Strecke nach Mainz
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Wormser Hafenbahn
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2,3 Worms Brücke
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Wormser Hafenbahn
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Rheinbrücke Worms; Landesgrenze Rheinland-Pfalz / Hessen
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Bahnhof Rosengarten
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ehem. Abzw. Landdamm
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Anschlussgleis Umspannwerk
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8,4 Lache
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Firmenanschlussgleis
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Bahnstrecke Weinheim–Worms
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Bahnstrecke Weinheim–Worms von Weinheim
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17,6 Lampertheim
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5,6 Hofheim (Ried)
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23,0 Bürstadt Nibelungenbahn nach Bensheim
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25,1 Bobstadt
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Weschnitz
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Bahnhof, Station
10,0
28,1
Biblis
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
zum Kernkraftwerk Biblis
Bahnhof, Station
31,5 Groß Rohrheim
   
Tarifgrenze VRN/RMV
Bahnhof, Station
36,4 Gernsheim
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
Güterstrecke zum Gernsheimer Hafen
Bahnhof, Station
39,6 Biebesheim
Haltepunkt, Haltestelle
42,7 Stockstadt (Rhein)
   
45,7 Riedstadt-Goddelau (ehem. Goddelau-Erfelden)
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Wolfskehlen
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51,5 Griesheim (bei Darmstadt)
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Firmenanschlussgleis
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Rhein-Main-Bahn von Mainz
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Rhein-Main-Bahn von Aschaffenburg
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Main-Neckar-Bahn von Frankfurt
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61,6 Darmstadt Hbf
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Main-Neckar-Bahn nach Heidelberg
S-Bahnhalt…
48,0 Riedstadt-Wolfskehlen (ehem. Leeheim-Wolfskehlen)
S-Bahnhalt…
50,6 Groß Gerau-Dornheim (ehem. Dornheim)
   
54,5 Groß Gerau-Dornberg
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55,0 Rhein-Main-Bahn nach Darmstadt und Mainz
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Rhein-Main-Bahn
   
63,6 Mörfelden
   
66,3 Walldorf (Hess)
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
Firmenanschlussgleis Cargo City Süd (Fraport AG)
S-Bahnhalt…
70,6 Zeppelinheim
Gleisdreieck – geradeaus, nach links, von links
72,0 Flughafenspange von und zum Flughafen Fernbf
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
74,8
31,4
Mainbahn von Mainz
S-Bahnhof
31,6 Frankfurt am Main - Stadion
  (ehem. Frankfurt [Main] Sportfeld)
Gleisdreieck – geradeaus, nach rechts, von rechts
32,0 von und nach Frankfurt Süd
   
33,2 Frankfurt-Niederrad
   
37,5 Frankfurt (Main) Hbf

Die Riedbahn ist eine normalspurige, elektrifizierte Eisenbahnstrecke und verläuft in Südhessen durch das Hessische Ried zwischen Frankfurt (Main) Hauptbahnhof (ursprünglich: Darmstadt) und Mannheim Hauptbahnhof / Worms Hauptbahnhof (ursprünglich: Bahnhof Rosengarten). Heute ist die Riedbahn eine der zentralen Verkehrsachsen des Schienenverkehrs und eine der meistbefahrenen Strecken im süddeutschen Raum.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Ursprung

Das Privatbahnunternehmen Hessischen Ludwigsbahn baute die Riedbahn, um die damalige Landeshauptstadt des Großherzogtums Hessen (Darmstadt) mit Worms zu verbinden, das in dieser Zeit die zweitwichtigste Stadt von dessen Provinz Rheinhessen war. Zur Finanzierung des Projekts trugen die Anliegergemeinden erheblich bei.[1]

Am 29. Mai 1869 eröffnete der großherzoglich-hessische Ministerpräsidenten Reinhard Carl Friedrich von Dalwigk die Strecke von Darmstadt über Goddelau und Biblis bis zum Bahnhof Rosengarten auf der Ostseite des Rheins gegenüber von Worms.[2] Vom Bahnhof Rosengarten führte von 1870 bis 1900 das Trajekt Worms-Rosengarten über den Fluss. Eine feste Rheinbrücke gab es damals bei Worms noch nicht. Zwischen Worms und Hofheim verläuft die Nibelungenbahn auf denselben Gleisen.

Im Oktober 1879 wurde die Strecke mit Abzweig in Biblis über Waldhof in die Mannheimer Neckarstadt verlängert, wo sie im Riedbahnhof nördlich der heutigen Kurpfalzbrücke endete, noch vor dem Hauptbahnhof Mannheims südlich des Neckars. Im November 1879 eröffnete man dann eine Zweigstrecke von Goddelau nach Frankfurt.

[Bearbeiten] Änderungen im Netz

1880 war eine Umfahrung Mannheims fertiggestellt mit einer Trasse über Käfertal und die Rheintalbahn. Danach konnten die Züge der Riedbahn auf einem Bogen nach Süden durchgehend bis zum Mannheimer Hauptbahnhof fahren. Vor der Weiterfahrt in Richtung Karlsruhe und Stuttgart mussten sie hier dann Kopf machen.

Im Dezember 1900 wurde die Eisenbahnbrücke über den Rhein nach Worms eröffnet. Das schuf eine durchgehende Verbindung nach Worms und ersetzte den bisherigen Endpunkt Rosengarten und die Rheinüberquerung mittels Trajekt.

1975 wurde das Teilstück Darmstadt–Goddelau wegen fehlenden Verkehrsaufkommens weitgehend stillgelegt und abgebrochen. Verblieben ist ein Gleis von Darmstadt bis Weiterstadt-Riedbahn, das dort in einem Anschlussgleis endet.

[Bearbeiten] Ertüchtigung für den Hochgeschwindigkeitsverkehr

1985 wurde die Westliche Einführung der Riedbahn eröffnet, auf der die Riedbahn von Norden kommend ohne Umweg den Mannheimer Hauptbahnhof erreichen kann. Züge, die Richtung Süden weiterfahren, mussten nun dort nicht mehr die Fahrtrichtung wechseln. Einige TGV und ICE, die ohne Richtungswechsel über den Rhein weiterfahren, nutzen weiterhin die „östliche“ Riedbahn. Fast alle Regionalzüge fahren über die neue Nord-Verbindung und der Bahnhof Mannheim-Käfertal an ihr wird derzeit nur von einer Regionalbahn am Tag bedient. Die „östliche“ Riedbahn hat mit täglich 180 Zugpaaren vor allem Bedeutung für den Güterverkehr.

Bereits im Bundesverkehrswegeplan 1973 war die Riedbahn bei den Schienenwegen als eine von acht geplanten Ausbaustrecken aufgeführt[3]. In dem diesen Plan fortschreibenden Koordinierten Investitionsprogramm für die Bundesverkehrswege von 1977 war dieser Ausbau neben fünf anderen enthalten[4], im Bundesverkehrswegeplan 1980 ebenfalls[5]. Im Bundesverkehrswegeplan 1985 stand die erste Ausbaustufe der Strecke – im Wesentlichen die neue Einführung in den Mannheimer Hauptbahnhof – im Abschnitt über den vordringlichen Bedarf, die zweite beim weiteren Bedarf.[6] In den 1970er Jahren war auch eine Neubaustrecke Köln–Groß-Gerau geplant, die bei Groß-Gerau in die Riedbahn einmünden sollte; diese wurde später verworfen.

Die zweite Ausbaustufe sollte abgeschlossen sein, sobald die Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart vollständig in Betrieb gehen würde (1991). Das Planfeststellungsverfahren verzögerte sich, insbesondere bei der Beseitigung der Bahnübergänge, dies hielt dann auch manche Baumaßnahme auf. Bis Herbst 1988 waren erst drei[7], bis Ende 1989 vier von 27 Bahnübergängen an der Strecke beseitigt. Bis Anfang 1991 war das Planfeststellungsverfahren für vier von zwölf Abschnitten eingeleitet worden. In vier von acht Abschnitten waren die Arbeiten weitgehend abgeschlossen.[6][8] Insgesamt waren (Stand: Ende 1989) 46 Einzelmaßnahmen vorgesehen.[9] Nachdem das Land Hessen am 1. Dezember 1986 ein Raumordnungsverfahren für die Linienverbesserungen Groß-Gerau, Goddelau-Erfelden, Stockstadt und Gernsheim gefordert hatte, war es zu Verzögerungen gekommen.[7]

Gleis 1 (Fahrtrichtung Frankfurt Hbf) im Bahnhof Riedstadt-Wolfskehlen (2011)

Zur Aufnahme des ICE-Betriebs, am 2. Juni 1991, wurde zwischen Stockstadt und Waldhof in Betrieb genommen.[10] Gleichzeitig wurde die Streckenkapazität von 240 auf 280 Züge pro Tag erhöht.[6][11]. Die Eisenbahnbrücke Bürstadt wurde im Zuge des Ausbaus neu errichtet, vier weitere Brückenbauwerke verbreitert.

Anfang der 1990er Jahre begannen darüber hinaus die Vorplanungen für den Bau einer Verbindungskurve zur Anbindung des Flughafen Frankfurts an die Strecke (später realisiert als Frankfurter-Kreuz-Tunnel)[6].

Zum Fahrplanwechsel im Mai 1998 wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Südabschnitt auf einer Länge von 15 km[12] auf 200 km/h angehoben und der nördliche Abschnitt Groß-GerauFrankfurt am Main wurde im Herbst 1999 für Schnellfahrten fertiggestellt.[13] Ab 5. Dezember 1999 konnten 200 km/h auch im 3,3-km-Abschnitt LeeheimDornberg gefahren werden.[14]

Als eine der inzwischen zentralen Verkehrsachsen und meist befahrenen Strecken im süddeutschen Raum verfügt die nunmehr 78 km lange Riedbahn zwischen Zeppelinheim und Waldhof über Linienzugbeeinflussung (LZB) und ist für Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h zugelassen; im Bereich der Kurve Biblis liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 90 km/h. Der größere Teil des Güterverkehrs fährt wegen der besseren Anbindung an den Mannheimer Rangierbahnhof über die östlich parallel verlaufende Main-Neckar-Bahn.

[Bearbeiten] Betrieb

Mit 650 Zügen pro Tag (Stand: 2007)[15] zählt der Korridor zwischen Mannheim und Frankfurt/Mainz heute zu den meistbelasteten deutschen Bahnstrecken. Bis 2015 wird ein weiterer Anstieg auf 900 Zugfahrten in diesem Korridor erwartet[15].

Auf der Riedbahn verkehren dabei neben Regionalzügen des RMV und VRN drei ICE-Linien, die Süddeutschland mit Berlin, Hamburg und KölnDortmund verbinden.

Der RMV führt die Strecke als Linie 70, der VRN unter R 62.

Zwischen Mannheim und Frankfurt verkehren Regionalexpresse, zu denen von Worms aus eine Regionalbahn in Biblis Anschluss hat. Nachts fährt zwischen Frankfurt und Worms und umgekehrt jeweils auch direkt ein Regionalexpress. Vom Frankfurter Hauptbahnhof aus verkehrt außerdem die S-Bahn-Linie 7 der S-Bahn Rhein-Main bis nach Goddelau, und zwischen Mannheim und Biblis fahren von Karlsruhe kommende Regionalbahnen in einem Vorlaufbetrieb für eine zukünftige Bedienung durch die S-Bahn RheinNeckar.

Nach Inbetriebnahme der Neubaustrecke Rhein/Main–Rhein/Neckar soll die Kapazität der Riedbahn ausreichen, um die S-Bahn-Linie 7 des RMV nach Groß-Gerau von einem Halb- auf einen Viertelstundentakt zu verdichten.

[Bearbeiten] Planungen

Regional-Express im Lampertheimer Bahnhof auf dem Weg nach Mannheim Hbf (2009)

Es wird erwogen, das geplante Terminal 3 des Frankfurter Flughafens an die Riedbahn anzubinden. Der Bau einer dafür nötigen Verbindungskurve für die S7 und die Regional-Express-Linie 70 sowie eines unterirdischen S-Bahn-Bahnhofs würden zwar 120 Millionen Euro kosten, wären aber wirtschaftlich.[16][17]

Das baden-württembergische Umwelt- und Verkehrsministerium teilte mit, dass bis 2015 das zweite Gleis der östlichen Riedbahn in Mannheim reaktiviert und die Strecke für den S-Bahn Verkehr ertüchtigt werden soll. In Mannheim-Neuostheim soll am Dürerknoten eine neue S-Bahn-Haltestelle entstehen. Ab Dezember 2015 soll dann auf der Strecke stündlich eine S-Bahn zwischen Biblis und Mannheim Hbf verkehren.[18]

[Bearbeiten] Linien

Die folgenden Nahverkehrslinien verkehren auf der Riedbahn:

  • S7Frankfurt S7.svg Riedstadt-Goddelau – Groß Gerau-Dornberg – Frankfurt Hbf
  • RE 70 Mannheim Hbf – Biblis – Riedstadt-Goddelau – Frankfurt Hbf (Regional-Express)
  • RB 2 KarlsruheHockenheimSchwetzingen – Mannheim – Biblis (Regionalbahn)
  • RB 62 WormsBiblis (Regionalbahn)

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Magistrat der Stadt Lampertheim (Hrsg.): Rosengarten. Beiträge zur Geschichte der Gemeinde Rosengarten – Zum 40jährigen Bestehen der Gemeinde Rosengarten. Lampertheim 1977, S. 90.
  2. Magistrat der Stadt Lampertheim (Hrsg.): Rosengarten. Beiträge zur Geschichte der Gemeinde Rosengarten – Zum 40jährigen Bestehen der Gemeinde Rosengarten. Lampertheim 1977, S. 91.
  3. Rüdiger Block: Auf neuen Wegen. Die Neubaustrecken der Deutschen Bundesbahn. In: Eisenbahn-Kurier Special: Hochgeschwindigkeitsverkehr. Nr. 21, 1991, ohne ISSN, S. 30–35.
  4. Wilhelm Linkerhägner: Neu- und Ausbaustrecken der Deutschen Bundesbahn. In: Jahrbuch des Eisenbahnwesens, 1977, S. 78–85
  5. Christian Woelker: Bundesverkehrswegeplan '80: Die Schiene holt auf. In: Wolfgang Vaerst, Peter Koch (Hrsg.): Jahrbuch des Eisenbahnwesens, Bd. 31, Hestra-Verlag, Darmstadt 1980, S. 30–36, ISBN 3-7771-0160-5, ISSN 0075-2479
  6. a b c d Rüdiger Block: ICE-Rennbahn: Die Neubaustrecken. In: Eisenbahn-Kurier Special: Hochgeschwindigkeitsverkehr. Nr. 21, 1991, ohne ISSN, S. 36–45.
  7. a b Michael Hauck, Manfred Wölbing: Die Beseitigung von Bahnübergängen auf den Ausbaustrecken Fulda–Frankfurt und Frankfurt–Mannheim. In: Die Bundesbahn, 64, Nr. 11, 1988, ISSN 0007-5876, S. 1109–1113.
  8. Meldung Ausbaustrecke Frankfurt–Mannheim. In: Die Bundesbahn, Nr. 12, 1989, S. 1116.
  9. Jahresrückblick 1989. In: Die Bahn informiert, Heft 1, 1990, S. 12–15.
  10. Mit kleinen Schritten schneller. In: Die Bahn informiert, Heft 4/1991, September 1991, S. 14, ZDB-ID 2003143-9.
  11. Meldungen ABS Frankfurt–Mannheim: Streckenausbau im Zeitplan und ABS Frankfurt–Mannheim: Endspurt in Biebesheim. In: Die Bundesbahn, Ausgabe 7 1990, S. 724 f.
  12. Meldung Schnellfahrstrecke Frankfurt/M–Mannheim. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 7/8, 1998, ISSN 1421-2811, S. 284
  13. Meldung Schneller auf der Riedbahn. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 11, Jahrgang 1999, ISSN 1421-2811, S. 452
  14. Meldung Aktuelles in Kürze. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 2/2000, ISSN 1421-2811, S. 52
  15. a b Mehdorn: ICE-Strecke Ressourcen schonend – Finanzierung unklar. In: Frankfurter Neue Presse vom 20. Juni 2007
  16. Die Zukunft liegt im Terminal 3. In: Frankfurter Rundschau, 12. März 2009
  17. Deutsche Bahn AG: Frankfurt RheinMainplus. Das Projekt. Der Eisenbahnknoten. Die Schieneninfrastruktur. (Status 2009). 32-seitige Broschüre mit Stand von Juni 2009, (PDF-Datei, 1,63 MB), S. 14, 27.
  18. S-Bahn reaktiviert ab 2015 den Bahnhof Käfertal. In: Mannheimer Morgen, 4. Februar 2011, S. 20.
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